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Deutsche Meisterschaft 2001 in Mannheim

Top-Scorer  -  Torhüter
TV Kornwestheim  -  TUS Geretsried  -  Mannheimer ERC  -  EC Bergkamen
Spiel - Finale
  So.11. 3.2001 14:45 
 TV Kornwestheim - TUS Geretsried  4:0 (2:0 1:0 1:0) Info
Spiel - Um Platz 3
 So.11. 3.2001 09:00 
 Mannheimer ERC - EC Bergkamen     1:2 (0:2 1:0 0:0) Info
Spiele - Halbfinale
 Sa.10. 3.2001 12:30
 TV Kornwestheim  - EC Bergkamen   4:2 (1:0 1:0 2:2) Info
 Sa.10. 3.2001 15:30
 Mannheimer ERC   - TUS Geretsried 3:4 (1:1 1:1 1:2) Info

Der TV Kornwestheim erstürmt die Spitze – Deutscher Meister 2001

Mannheimer Morgen:

Die Trennung bekommt uns nicht

EISHOCKEY: Trainer Danilo Valenti analysiert die Gründe für die Niederlagen der MERC-Damen

Von unserem Redaktionsmitglied Angelika von Bülow

"Das ist symptomatisch für diese Saison, es fehlt die Harmonie. Aber man muss auch mit Niederlagen leben." Mannheims Damen und ihr Trainer Dino Valenti tragen Trauer. Bei den deutschen Meisterschaftenauf heimischem Eis ist selbst der dritte Platz ist nicht drin, das Spiel gegen die Bären aus Bergkamen geht mit 1:2 verloren. Nur Vierte im eigenen Turnier vor 500 Zuschuern: Das ist bitter, und so fließen auch mal ganz ungehemmt die Tränchen.Beim Spiel um Platz drei gestern Morgen liegt's am verflixten ersten Drittel, dass die MERC-lerinnen auf der Verliererstraße landen. Der Frust um den verpassten Einzug ins Finale vom Vortag steckt den Spielerinnen offensichtlich noch in den Knochen und sie brauchen Zeit, um in Form zu kommen. Dann aber erarbeiten sie sich großartige Chancen, kämpfen bis zur allerletzten Sekunde, Hut ab vor dieser Moral!Das Glück aber ist ein Bergkamener Bär. Die Dritten fallen sich überglücklich in die Arme, die Mannheimerinnen schleichen geschlagen vom Eis. Der gegnerische Trainer mit den knallgrünen Haaren ist einem Infarkt nahe, drei Drittel lang hat er der so gebrüllt und gestikuliert, dass man befürchtete, einen Krankenwagen rufen zu müssen.Gelassen und ruhig, aber natürlich enttäuscht, sitzt Valenti im VIP-Club, bereit zum Interview. Er nennt Gründe für das streckenweise nicht sehr zwingende Spiel seiner Cracks. "Die Trennung bekommt uns überhaupt nicht." Die "Trennung", das bedeutet im Klartext, die Spielerinnen Scheytt, Schaffrik, Beck, Linde und MacKenzie trainieren am Bundeswehrstandort Füssen, der Rest des Teams in Mannheim. Und während Valenti seinem Team Eishockey mit Herz und Hirn verordnet, nach vorne gerichtet, bringt man den Mädels in Füssen den vorsichtigen Umgang mit dem Puck bei, monieren die Experten. Beide Stile harmonieren nicht miteinander, und Valentis Einfluss auf die Fünf ist gering, er sieht sie eigentlich nur zu Spielen. "Das ist eine Frechheit", sagt er, "das war anders ausgemacht."Die meisten Mannheimer gönnen jetzt dem TuS Geretsriet den Titel. Mit Kornwestheim gibt's immer mal interne Zwistigkeiten, außerdem "ist Geretsried das beste Team, die hätten es verdient", merkt Valenti an und fährt selbstkritisch fort: "Wenn man die gesamte Saison betrachtet, dann geht das jetzige Ergebnis auch für uns in Ordnung." Dass seine Spielerinnen in zwei Tagen allerdings "vier Tore verschenkt haben", das stimmt den Coach schon betrübt. Ein Lob aber hat er für die glänzend aufgelegte Torfrau Nadine Pfreundschuh sowie die Spielerinnen Becker, Linde und Schreckenbach. Dann blickt er nach vorne: "Wie es weitergeht, wissen wir noch nicht, das kommt auf den neuen MERC an." Die Einstellung des alten Vereins, der ihnen etliche Steine in den Weg gelegt habe, kritisieren die Meisterschafts-Veranstalter Hermann Schmitt und Klaus Stürmer vom Fanclub der Damen, dessen Mitglieder alles organisierten. In Kooperation mit dem Förderverein Damen, repräsentiert von Steffen Pfreundschuh, stellten die Helfer Erstaunliches auf die Beine. Ordner der Adler halfen mit, Cross-Check-Wirt Thomas Hägele sprang ein, als die Not am größten war und die Stände im Rund nicht zu benutzen waren. Der Verein Motiva e. V. entsandte Jugendliche, Petra Heitzmann übernahm die Verpflegung im VIP-Club, die Adler stellten den Videowürfel zur Verfügung und vom MERC hat sich Geschäftsstellenleiter Uwe Kalinske vorbildlich eingesetzt.

Meisterschaft ohne Sympathien

EISHOCKEY: Kornwestheim holt Titel / Schwere Zeiten für MERC

Den Titel hat der haushohe Favorit Kornwestheim gewonnen, nicht aber die Sympathien. 4:0 endete das Finale der deutschen Damenmeisterschaft gestern Abend. Die Mannheimer Fans, die Guggemusik, die Band Faded Heart, sie alle warteten nur auf ein Tor des TuS Geretsried, um die Bayerinnen zu feiern. Doch nach zwei Dritteln stand es bereits 3:0, ein Ergebnis, das dem Spielverlauf nicht entsprach. Zwar machten die Schwäbinnen den kompakteren Eindruck, aber auch die Geretsriederinnen wussten mit vielen guten Spielzügen zu überzeugen. Das nützte nichts, zu wenig zwingend waren die Torschüsse, und so blieb ihnen "nur" die Vizemeisterschaft.Freude bei der Kornwestheimer Anhängerschaft, lange Gesichter bei den Mannheimer Gastgebern. Denn es gab auch noch andere schlechte Nachrichten: Die Junioren steigen ab, weil, so Jugendwart Jürgen Gutscher, "die Unterstützung seitens der Jungadler ausgeblieben ist". Die DNL-Mannschaft verlor auf heimischem Eis gegen Krefeld und ebnete so vermutlich Garmisch-Partenkirchen den Weg zum Titel. Und in Damenkreisen sorgte ein Brief vom Bundeswehrstützpunkt in Füssen für Aufregung. Dort will man versuchen, noch mehr Spielerinnen aus der gesamten Republik fürs Training zu binden. Wenn das geschieht, weiß keiner, was aus dem Mannheimer Dameneishockey wird.Grund zur Freude hatten an diesem Tag höchstens die siegreichen MERC-Schüler und natürlich die Frauen aus Kornwestheim, die - betrachtet man die Vor- und Zwischenrunden, in denen sie nur eine Niederlage hinnehmen mussten - letztendlich verdiente Meisterinnen wurden.


Überschwänglicher Bericht von Jens Schöning (Kornwestheim) - Schön zu lesen...

(jsc) Die Lurchistadt hat allen Grund Kopf zu stehen, kann sie doch seit dem gestrigen Sonntag einen wahrhaftigen Deutschen Meister ihr eigen nennen. Im Eichbaum-Eisstadion zu Mannheim feierten die Eishockey-Damen des TV Kornwestheim den  größten Triumph der Vereinsgeschichte und verwiesen im Finale der Deutschen Meisterschaft den TuS Geretsried gleich mit 4:0 auf den mittlerweile gewohnten zweiten Platz.

Der Titel war eigentlich die logische Folge einer nahezu reibungslos funktionierenden Saison, in der die Lady Kodiaks die Konkurrenz jederzeit auf Distanz hielten und sich von Spiel zu Spiel systematisch steigern konnten.

Die Mannschaft, die sich um 14:45 am Anstosspunkt des Mannheimer Adlerhorstes sammelte, hatte nichts mehr gemein mit dem Team, das noch eine Woche zuvor gegen den Mannheimer ERC mit 2:10 unter die Räder gekommen war. Als hätte es einen solchen Ausrutscher nie gegeben, zeigten sich die Lady Kodiaks von Beginn an ebenso angriffslustig wie konzentriert im Spielaufbau. Und der Defensivbereich, noch vor Wochenfrist das Sorgenkind von Trainer Peter Kürten, präsentierte sich an diesem Nachmittag als mobile Festungsanlage mit zugeschweißtem Tor. 

In der 10. Minute schaltete Bettina Evers schließlich auf Turbo, umkurvte das Tor von Martina Wayand in Tanja-Szewczenko-Manier mit Peli-Einlage und hinterlegte den Puck im Netz zur Führung für Kornwestheim. Nur vier Minuten später wurde Bettina Evers lehrbuchmäßig von Sandra Kürten bedient und erhöhte auf 2:0. Mit dieser Führung im Rücken konnten sich die Ladies vom zweiten Drittel an ganz auf die Operation "Clockwork Defense" konzentrieren. Mit für den Gegner geradezu enervierender Präzision und Detailfreude baute Kornwestheim eine Abwehr auf, die jedes Profi-Team als Schulungsmaterial von der Steuer absetzen könnte. Vereinzelte Angriffe bespielsweise von Michaela Lanzl oder Rosi Strobel auf den Kornwestheimer "Security-Bereich" wurden von Stephanie Wartosch-"Ach-das-war-ein-Torschuss?!"-Kürten bravurös pariert.

Distanzschüsse von Rosi Strobel, Sabrina Kruck und Christina Oswald landeten in dem Torwarthandschuh, für den anlässlich des Absturzes der MIR bereits Anfragen der Russischen Raumfahrtbehvrde vorliegen dürften. Machen Sie doch einmal die Probe aufs Exempel: Fahren Sie nachts um drei zu Stephi Wartosch-K|rten nach Hause und versuchen, einen Eishockey-Puck durchs Wohnzimmerfenster zu werfen. Es wird ihnen wahrscheinlich nicht gelingen!

Zweiter Teil der Kornwestheimer Zermürbungstaktik war das Konterspiel. Individuelle Fehler im Spielaufbau der Moskitos wurden gnadenlos mit Tempogegenstößen bestraft. Einen solchen nutze Sandra Kürten in der 32. Minute zum 3:0, nach Vorlage von Stephanie Frühwirt und Stephanie Wartosch-"Scorerpunkte-kann-ich-zur-Not-auch-machen"-Kürten. 

Zum spielerischen Übergewicht auf dem Eis gesellte sich zum Schlussdrittel hin noch die akustische Überlegenheit der etwa 50 mitgereisten Kornwestheimer Fans, die im Laufe des letzten Spielabschnitts bereits mit weiten Teilen der Mannschaft das Winken einstudierten und zum potentiell feierlichen Anlass die Kulisse lieferten, die man im Saisonverlauf gelegentlich schmerzlich vermissen musste. In der 53. Minute setzte Bettina Evers mit einem unwiderstehlichen Alleingang den Schlusspunkt zum 4:0. Aus dem Geretsrieder Offensivspiel war zu diesem Zeitpunkt nach der Effektivität nun auch die Angriffslust gewichen, so dass die letzten Bemühungen des Blocks um Michaela Lanzl eher fatalistisch als gefährlich wirkten. Für Geretsried war das 0:4 die dritte Finalniederlage in Folge bei Deutschen Meisterschaften. So blieb neben allem Frust auch Platz für ein wenig abgedunkelten Humor a la "Vizemeister werden nur wir, damit das mal klar ist!"

Für Peter Kürten war der Finalerfolg "der eindeutige Beweis, dass wir eine Turniermannschaft sind. Maine Mädels haben es in dieser Saison geschafft, sich von Spiel zu Spiel zu steigern und ihre Leistungspotenzial auf den Punkt genau abzurufen."


Das Finale  -  Geretsrieder Trauer  -  Kornwestheimer Erfolgsgeschichte  -  Bergkamener Aufschwung  -  Mannheimer Rückschläge  -  Noch einmal Füssen...

Das Finale

Mit einem nie gefährdeten 4:0 Finalerfolg über den TUS Geretsried errang der TV Kornwesteheim zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte den deutschen Meistertitel im Dameneishockey. Was sich über die gesamte Spielzeit andeutete wurde am Sonntag wahr: Das Team von Trainerfuchs Peter Kürten krönte eine fantastische Saison. Mit 15 Siegen aus 16 Spielen dominierte der neue  Deutsche Meister die Liga fast nach belieben. Auffällig dabei die ungemein konstante Abwehr die den Gegner kaum Möglichkeiten ließ. So auch den plan- und konzeptlosen Geretsriederinnen, die nie einen Ansatzpunkt in der Kornwestheimer Abwehr fanden. Diese hingegen stießen immer wieder mit schnellen Kontern in das Geretsrieder Angriffsdrittel ein und Sandra Kürten, Steffi Frühwirt und vor allem die dreifache Torschützin Bettina Evers brachte die TUS Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit.

Tina Evers stellte in der 10.Minute die Weichen auf Sieg für den TVK. Mit einem herrlichen Bauerntrick umkurvte Sie das Tor von Martina Wayand und netzte eiskalt ein. Viel zu leicht wurde Ihr diese Aktion gemacht. Mit diesem Gegentor waren die Planungen des TUS hinfällig geworden. Nur vier Minuten später schloss Tina Evers einen weiteren Angriff zur 2:0 Führung ab. Nun konnte sich der TV Kornwestheim völlig auf seine sehr systematische Abwehrarbeit konzentrieren. Wie schon so oft in der Saison zelebrierten Sie die Defensive mit zermürbender Präzision. So zwangen Sie die Bayerinnen immer wieder zu Fehlern. Nicht umsonst avancierte Wayand im TUS-Tor zur besten Spielerin ihres Teams. Die beste Chance zum Anschluss verpasste Michaela Lanzl nach einem tollen Solo, welches mit einem Schuss knapp über die Torlatte endete. Die TUS-Spielerinnen versuchten nun oft ihr Glück mit Schüssen aus der Distanz – hier zeichnete sich in vielen Szenen Steffi Wartosch-Kürten im TV-Tor aus. Gegen Oswald, Kruck, Merkel, Strobl und Lanzl klärte Sie ein ums andere mal. Auf der Gegenseite wirbelten Sandra Kürten und Steffi Frühwirt übers Eis. Kürten stellte das Ergebnis im zweiten Drittel auf 3:0. Im letzten Spielabschnitt wurde die Hilflosigkeit der Geretsrieder Spielerinnen immer deutlicher. Noch einmal glänzte Tina Evers mit einem dynamischen Alleingang den sie zum Endstand von 4:0 abschloss.

Geretsrieder Trauer

Für das Team aus Geretsried war dies nun die dritten Finalniederlage in Folge. Zwischen Frustration und Trauer mischte sich auch eine gehörige Portion Galgenhumor in die Geretsrieder Reaktionen. Unmöglich wäre der Titel nicht gewesen.

Kornwestheimer Erfolgsgeschichte

Die Kornwestheimer Erfolgsgeschichte trägt hingegen das Gesicht der Familie Kürten. Nach vier Titeln in Folge mit dem ESG Esslingen wanderte Trainer Peter Kürten mit Frau Petra – gleichzeitig Betreuerin des Teams – und den Ausnahmespielerinnen Steffi Wartosch-Kürten (Tor), Sabine Rückauer (Abwehr) und Sandra (Sturm) weiter nach Kornwestheim. Man musste zunächst ein Jahr in der Zweitklassigkeit zubringen. Doch Kürtens fanden ein fruchtbares Umfeld vor, welches sie nach ihren Vorstellungen formen konnten. Direkt nach dem Aufstieg klopfte man bereits im ersten Jahr nach dem Einzug in die Zwischenrunde an die Tür des Finalturniers und in dieser Saison gelang der große Wurf. Kürten - der die Eishockeywelt durchaus polarisiert – sammelte eine Schar talentierte Spielerinnen um sich – unter anderem schlossen sich vor der Zwischenrunde Nationalspielerin Tina Evers und Nina Ziegenhals dem Team an – und verpasste der Mannschaft ein passendes Spielsystem. Eine Arbeit die in der nächsten Saison sicher seine Fortsetzung finden wird.

Bergkamener Aufschwung

Eine der absolut positiven Überraschung der laufenden Saison war ohne Zweifel das Team aus Bergkamen. Im Turnier verlor man das Halbfinale gegen den TVK knapp mit 2:4 und gewann schließlich den Vergleich um Platz 3 mit 2:1 gegen den Gastgeber und amtierenden Meister Mannheimer ERC.

Vor der Saison eigentlich schon abgestiegen, rutschte man nach dem Aus von Wiehl in die Bundesliga zurück. Aus Wiehl konnte man einige talentierte Akteure gewinnen und trat nun unter anderen Vorraussetzungen an. Mit der Qualifikation zunächst zur Zwischenrunde und schließlich zum Finalturnier übertraf man Stück für Stück die eigenen Erwartungen. Beim Finalturnier präsentierte sich der vorher als schwächster Teilnehmer eingeschätzte Außenseiter als Bärenstarke Mannschaft. Im Halbfinale gegen den TV Kornwestheim war man kurz vor der Sensation. Bereits mit 0:2 im Rückstand kämpfte man sich mit unbändigen Einsatz zu einem 2:2 zurück ins Spiel. Von den Einzelspielerinnen her gesehen war man den anderen Teams zwar unterlegen, aber im Zusammenspiel des Teams erreichte man im letzten Drittel gegen den TVK sogar ein leichtes Übergewicht. Bevor man durch Steffi Frühwirt den ko erhielt war man drauf und dran selbst in Führung zu gehen.

Im Spiel um den Dritten Platz konnte man weder die Strapazen des Halbfinals noch eine eventuelle Enttäuschung über das knappe Scheitern spüren. Das Team von Trainer Dirk Wefringhaus wollte den Sieg um jeden Preis. Im ersten Drittel ging man gegen die saft- und kraftlosen MERC-Damen mit 2:0 in Führung. Lediglich den Anschlusstreffer durch Christina Fischer ließ man zu. Der Dritte Platz ist der verdiente Lohn für die harte und kontinuierliche Arbeit von Team und Umfeld.

Mannheimer Rückschläge

Das Team des Gastgebers landete auf einem verdienten vierten Platz. Verdient auch, weil sich die drei Teams davor Ihre Platzierung redlich erarbeitet haben. Die Mannschaft von Trainer Valenti hatte über die gesamte Saison massive Probleme mit sich selbst. Viele Prozesse in den Köpfen der Aktiven arbeiteten gegen den Erfolg des Teams. Ob dies nun daran lag, dass die Mannschaft fast nie zusammen trainierte, dass es eine Zwei-Klassengesellschaft von ‚Bundis’ und ‚Daheimgebliebenen’ gab oder das Spielsystem von Nationaltrainer Nittel und Vereinstrainer Valenti nun gar nicht zusammenpasste. Was es auch sei und wie man es auch nimmt – das Team spielte nur als Schatten seiner selbst – zumeist ohne Spielwitz, ohne Freude, ohne Elan – und im Spiel um Platz Drei auch ohne den letzten Willen und Einsatz. Von der personellen Besetzung her ist diese Mannschaft in Deutschland unerreicht, auch die Trainingmöglichkeiten sind sehr gut. Zudem trainiert ein Teil des Teams in Füssen quasi unter professionellen Bedingungen – trotzdem mangelt es am sichtbaren Fortschritt.

Und noch einmal die Frage nach Füssen

Auch hier geht eine polarisierende Diskussion durch die Eishockeylandschaft: Kann es sein, dass ein klassenweiter Leistungsabfall und eine deutlich spürbare Unlust sowie Verkrampfung bei vormals vor Spielwitz überschäumenden und selbstbewussten Spielerinnen nicht damit zu tun hat, dass diese Akteure nun in der Hauptsache in Füssen trainieren?

Die Frage muss auch erlaubt sein in welcher anderen Sportart diese Konstellation funktionieren würde: Die Sportler trainieren nicht im Verein, lernen unter der Woche ein völlig anderes System und sollen sich dann am Wochenende zurück in der Vereinsmannschaft einfügen. Hier beweist sich offenkundig Woche um Woche ein gescheitertes System, welches nun im Streit unter Männern um jeden Preis aufrecht erhalten wird. Der Preis sind hier die eigentlichen Hauptpersonen – nämlich die Aktiven. Dabei muss ein möglicher Ansatzpunkt zur Problemslösung nicht das Projekt als solches in Frage stellen. Vielleicht ist zu hinterfragen, ob die Personen - Aktive wie Trainer/Betreuer - in dieser Konstellation miteinander produktiv arbeiten können!

Alexander Maischein

Finale
TV Kornwestheim - TUS Geretsried 4:0 (2:0 1:0 1:0)

TV Kornwestheim
Tor:
Stephanie Wartosch-Kürten (60:00), Alexandra Scherer
Abwehr:
Miriam Behnke, Nina Ziegenhals, Sabine Rückauer
Jeannette Jung, Sandra Kunzmann, Denise Wessinger
Sturm:
Sandra Kürten, Stephanie Frühwirt, Jennifer Weis, 
Johanna Schweda, Susanne Fellner, Bettina Evers, Marlen Skiba
TUS Geretsried
Tor: 
Martina Wayand (60:00), Christiane Friedenberg
Abwehr:  
Anja Merkel, Sabrina Kruck,  Christine Berndaner, Patricia Stowasser,
Christina Oswald, Michaela Geltinger
Sturm: 
Rosi Strobl, Wiltrud Schmid, Petra Babiakova, Malin Schneeloch, 
Franziska Reindl, Anja Markmann, Nadine Marquardt, Andrea Lanzl,
Nicole Moller, Michaela Lanzl
1.Drittel
09:10  1:0  Evers
13:24  2:0  Evers (S.Kürten, Frühwirt)
2.Drittel:
26:03 2Min Rückauer (TVK) Stock-Check
27:41 2Min Frühwirt (TVK) Unkorrekter Körperangriff
31:13 2Min Merkel (TUSG) Behinderung
31:33  3:0  S.Kürten (Frühwirt, Wartosch-Kürten)  PP1
37:17 2Min Behnke (TVK) Halten
3.Drittel:
53:27  4:0  Evers
56:31 2Min Oswald (TUSG) Haken
59:51 2Min S.Kürten (TVK) Haken
Strafen  : TVK  8   -  TUSG 4
Überzahl : TVK 1/2  -  TUSG 0/4
Zuschauer: 1078
 

Spiel um Platz 3:
Mannheimer ERC - EC Bergkamen 1:2 (0:2 1:0 0:0)

Mannheimer ERC
Tor: 
Nadine Pfreundschuh (60:00), Anja Schnetz
Abwehr: 
Jana Schreckenbach, Anabel Dörr, C.Fischer, Susan McKenzie, 
Nina Linde, Nicole Loth
Sturm: 
Kerstin Fischer, Marion Mack, Anja Scheytt, Rebekka Marenbach, 
Kathrin Fring, Lena Gratzl, Tanja Gelo, Carolin Romminger, 
Natascha Schaffrik, Beate Koß, Maritta Becker
EC Bergkamen:
Tor: 
Silke Friedrichs (60:00), Claudia Mihrmeister
Verteidigung: 
Anja Strohmenger, Doreen Hanck, Claudia Spier, Britta Schwethelm
Sturm: 
Nina Dietrich, Silvia Schneegans, Traudel Maluga, Nathalie Bohe, 
Ramona Weiss, Klaudia Klasen, Nicole Schmitten, Julia Wierscher, 
Nadja Fuchsa, Nina Gall
1.Drittel
02:52  0:1  Schneegans
09:57 2Min Becker (MERC) Bandencheck
12:33 2Min Schmitten (ECB) Beinstellen
15:04  0:2  Schmitten (Gall, Spier)
17:02 2Min Strohmenger (ECB) Halten
2.Drittel:
21:04 2Min Marenbach (MERC) Beinstellen
21:19  1:2  C.Fischer (Schreckenbach, Dörr) SH1
35:19 2Min Dörr (MERC) Stockschlag
3.Drittel:
48:03 2Min Fuchsa (ECB) Bankstrafe
Strafen  : MERC  6   -  ECB 6
Überzahl : MERC 0/3  -  ECB 0/3
Zuschauer: 122

Die Halbfinals

In zwei sehr spannenden und intensiven Spielen setzten sich die zwei Vorrundenbesten in Ihren Halbfinals durch. Die Spiele waren sehr ausgeglichen und auf schnellem, hohem Niveau. In der ersten Begegnung konnten die Kornwestheimer Kodiaks das ungestümmte Aufbäumen der Bären aus Bergkamen abwehren. Nachdem die Bergkamenerinnen einen zwei Tore Rückstand mit viel Engagement wettmachten waren sie drauf und dran die Sensation zu schaffen. Doch insbesondere der Wirbelwind Steffi Frühwirt im Kornwestheimer Sturm und die starke Sandra Kürten versetzten dem Underdog den KO. Kürten erzielte das entscheidente 3:2 - Frühwirt holte sich mit einem Empty-Net-Goal Ihren vierten Scorerpunkt des Spiels.
Im zweiten Halbfinale lieferten sich die Finalisten der letzten beiden Jahre einen Kampf auf Biegen und brechen. Dreimal ging der nun entthronte Meister aus Mannheim in Führung - dreimal glichen die Bayern aus. Kurios dabei - obwohl die Mannheimerinnen mit 34 Strafminuten mehr als doppelt so oft auf der Strafbank saßen - erzielten die Geretsrieder ausgerechnet zwei Tore in Unterzahl. Überragend bei Geretsried Martina Wayand im Tor - Sie spielte wirklich fehlerfrei. Ein großer Tag auch für Michaela Lanzl - lange verletzt und für dieses Turnier mit allen Mitteln fitgemacht erzielte Sie trotz unauffälliger Spielweise den entscheidenden Treffer zum 4:3. Auf Mannheimer Seite fehlte der letzte Biss die enge Partie siegreich zu gestalten - Trotzdem war es nur das berühmte Quentchen welches zum Finaleinzug fehlte. Neidlos erkannte der enthronte Meistermacher Danilo Valenti die Leistung der Geretsrieder an.

Im Gegensatz zum Turnier von vor einem Jahr in Königsbrunn präsentieren sich hier vier ausgeglichene Spitzenteams die zweifellos Werbung für das Damen-Eishockey betreiben...


Halbfinale
TV Kornwestheim - EC Bergkamen  4:2 (1:0 1:0 2:2)

TV Kornwestheim
Tor:
Stephanie Wartosch-Kürten (60:00), Alexandra Scherer
Abwehr:
Miriam Behnke, Nina Ziegenhals, Sabine Rückauer
Jeannette Jung, Sandra Kunzmann
Sturm:
Sandra Kürten, Stephanie Frühwirt, Jennifer Weis, 
Johanna Schweda, Susanne Fellner, Bettina Evers, Marlen Skiba
EC Bergkamen:
Tor: 
Silke Friedrichs (60:00), Claudia Mihrmeister
Verteidigung: 
Anja Strohmenger, Doreen Hanck, Claudia Spier, Britta Schwethelm
Sturm: 
Nina Dietrich, Silvia Schneegans, Traudel Maluga, Nathalie Bohe, 
Ramona Weiss, Klaudia Klasen, Nicole Schmitten, Julia Wierscher, 
Nadja Fuchsa, Nina Gall
1.Drittel
05:44 2Min Weiss (ECB) Unkorrekter Körperangriff
06:22  1:0 Frühwirt (Rückauer) PP1
12:47 2Min Schmitten (ECB) Haken
14:48 2Min Skiba (TVK) Haken
19:57 2Min Ziegenhals (TVK) Behinderung
2.Drittel:
29:38 Weiss (ECB) Unnötiger Härte
      Skiba (TVK) Unnötiger Härte
33:24  2:0 S.Kürten (Frühwirt)
34:13 Schwethelm (ECB) Beinstellen
3.Drittel:
40:40  2:1 Wierscher (Gall)
47:21  2:2 Spier (Schneegans)
53:20  3:2 S.Kürten (Frühwirt)
59:49  4:2 Frühwirt ENG
Strafen  : TVK  6   -  ECB 8
Überzahl : TVK  1/3 -  ECB 0/2
Zuschauer: 250

Halbfinale
Mannheimer ERC - TUS Geretsried  3:4 (1:1 1:1 1:2)

Mannheimer ERC
Tor: 
Nadine Pfreundschuh (60:00), Anja Schnetz
Abwehr: 
Jana Schreckenbach, Anabel Dörr, C.Fischer, Susan McKenzie, 
Nina Linde, Nicole Loth
Sturm: 
Kerstin Fischer, Marion Mack, Anja Scheytt, Rebekka Marenbach, 
Kathrin Fring, Lena Gratzl, Tanja Gelo, Carolin Romminger, 
Natascha Schaffrik, Beate Koß, Maritta Becker
TUS Geretsried
Tor: 
Martina Wayand (60:00), Christiane Friedenberg
Abwehr:  
Anja Merkel, Sabrina Kruck,  Christine Berndaner, Patricia Stowasser,
Christina Oswald, Michaela Geltinger
Sturm: 
Rosi Strobl, Wiltrud Schmid, Petra Babiakova, Malin Schneeloch, 
Franziska Reindl, Anja Markmann, Nadine Marquardt, Andrea Lanzl,
Nicole Moller, Michaela Lanzl
1.Drittel
02:06 2Min Becker (MERC)
04:05 2Min Oswald (TUSG)
04:37 2Min Linde (MERC)
      2Min Berndaner (TUSG)
06:19 1:0  Fring
07:37 2Min Pfreundschuh (MERC)
12:44 2Min Stowasser (TUSG)
14:03 1:1 Berndaner (Babiakova) SH1
16:28 2Min Marquardt (TUSG)
2.Drittel:
22:24 2Min Fring (MERC)
28:33 2:1  Scheytt (Becker)
30:38 2Min MacKenzie (MERC)
32:35 2Min Koß (MERC)
36:00 2:2 Reindl
37:47 2Min Marenbach (MERC)
39:25 2Min Schreckenbach (MERC)
3.Drittel:
41:36 3:2  Becker (Marenbach, Linde)
43:09 2Min Merkel (TUSG)
46:22 2Min Scheytt (MERC)
50:24 2Min + 10Min Fring (MERC)
51:48 3:3  Kruck (M.Lanzl) PP1
52:46 2Min Schreckenbach (MERC)
54:28 2Min Kruck (TUSG)
55:07 2Min Schreckenbach (MERC)
      2Min Merkel (TUSG)
55:40 3:4  M.Lanzl SH1
57:34 2Min Oswald (TUSG)
Strafen  :  MERC  34  -  TUSG  16
Überzahl :  MERC  0/6 -  TUSG  1/10
Zuschauer:  420

Scorerliste
-----------------------------------------------------------------------
Sturm
Pos Nr  Name                        Spl  T  A  P
S  #24  Frühwirt, Stephanie          2   2  4  6
S  #20  Kürten, Sandra               2   3  1  4
S  #66  Evers, Bettina               2   3  0  3
S  #87  Lanzl, Michaela              2   1  1  2
S  #81  Becker, Maritta              2   1  1  2
S  #11	Schneegans, Silvia           2   1  1  2
S  #24	Gall, Nina                   2   0  2  2
S  #14  Scheytt, Anja                2   1  0  1
S  #17  Reindl, Franziska            2   1  0  1
S  #16  Fring, Kathrin               2   1  0  1
S  #23	Nicole Schmitten             2   1  0  1
S  #71	Wierscher, Julia             2   1  0  1
S  #17  Marenbach, Rebekka           2   0  1  1
S  #7   Babiakova, Petra             2   0  1  1

Abwehr
A  #14	Spier, Claudia               2   1  1  2
A  #69  Berndaner, Christine         2   1  0  1
A  #23  Kruck, Sabrina               2   1  0  1
A  #8   Fischer, Christina           2   1  0  1
A  #25  Rückauer, Sabine             2   0  1  1
A  #28  Linde, Nina                  2   0  1  1
A  #4   Schreckenbach, Jana          2   0  1  1
A  #5   Dörr, Anabel                 2   0  1  1
-----------------------------------------------------------------------
TUS Geretsried
Pos Nr  Name                        Spl  T  A  P  Str | 2Min 5Min 10Min
-----------------------------------------------------------------------
A  #23  Kruck, Sabrina               2   1  0  1   2  |  1    0     0
A  #12  Merkel, Anja                 2   0  0  0   6  |  3    0     0
A  #69  Berndaner, Christine         2   1  0  1   2  |  1    0     0
A  #15  Stowasser, Patricia          2   0  0  0   2  |  1    0     0
A  #44  Geltinger, Michaela          2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #87  Lanzl, Michaela              2   1  1  2   0  |  0    0     0
S  #3   Strobl, Rosi                 2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #19  Oswald, Christina            2   0  0  0   6  |  3    0     0
S  #7   Babiakova, Petra             2   0  1  1   0  |  0    0     0
S  #22  Marquardt, Nadine            2   0  0  0   2  |  1    0     0
S  #17  Reindl, Franziska            2   1  0  1   0  |  0    0     0
S  #8   Schneeloch, Malina           2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #39  Moller, Nicole               2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #6   Schmid, Wiltrud              2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #97  Lanzl, Andrea                2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #18  Markmann, Anja               2   0  0  0   0  |  0    0     0
T  #33  Wayand, Martina              2   0  0  0   0  |  0    0     0
T  #25  Friedenberg, Christiane      2   0  0  0   0  |  0    0     0
TV Kornwestheim
Pos Nr  Name                        Spl  T  A  P  Str | 2Min 5Min 10Min
-----------------------------------------------------------------------
A  #25  Rückauer, Sabine             2   0  1  1   2  |  1    0     0
A  #16  Behnke, Miriam               2   0  0  0   2  |  1    0     0
A  #30  Ziegenhals, Nina             2   0  0  0   2  |  1    0     0
A  #28  Kunzmann, Sandra             2   0  0  0   0  |  0    0     0
A  #22  Wessinger, Denise            1   0  0  0   0  |  0    0     0
A  #38  Jung, Janette                2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #20  Kürten, Sandra               2   3  1  4   2  |  1    0     0
S  #24  Frühwirt, Stephanie          2   2  4  6   2  |  1    0     0
S  #66  Evers, Bettina               2   3  0  3   0  |  0    0     0
S  #44  Fellner, Susanne             2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #69  Skiba, Marlen                2   0  0  0   4  |  2    0     0
S  #88  Schweda, Johanna             2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #33  Weis, Jennifer               2   0  0  0   0  |  0    0     0
T  #13  Wartosch-Kürten, Stephanie   2   0  1  1   0  |  0    0     0
T  #29  Scherer, Alexandra           2   0  0  0   0  |  0    0     0
EC Bergkamen
Pos Nr  Name                        Spl  T  A  P  Str | 2Min 5Min 10Min
-----------------------------------------------------------------------
A  #17	Hanck, Doreen                2   0  0  0   0  |  0    0     0
A  #7	Strohmenger, Anja            2   0  0  0   2  |  1    0     0
A  #14	Spier, Claudia               2   1  1  2   0  |  0    0     0
A  #33	Schwethelm, Britta           2   0  0  0   2  |  1    0     0
S  #15	Maluga, Traudel              2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #11	Schneegans, Silvia           2   1  1  2   0  |  0    0     0
S  #71	Wierscher, Julia             2   1  0  1   0  |  0    0     0
S  #20	Weiss, Ramona                2   0  0  0   4  |  2    0     0
S  #23	Nicole Schmitten             2   1  0  1   4  |  2    0     0
S  #18	Bohe, Nathalie               2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #22	Klasen, Klaudia              2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #5	Dietrich, Nina               2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #24	Gall, Nina                   2   0  2  2   0  |  0    0     0
S  #27	Nadja Fuchsa                 2   0  0  0   2  |  1    0     0
T  #30	Friedrichs, Silke            2   0  0  0   0  |  0    0     0
T  #36	Claudia Mihrmeister          2   0  0  0   0  |  0    0     0
Mannheimer ERC
Pos Nr  Name                        Spl  T  A  P  Str | 2Min 5Min 10Min
-----------------------------------------------------------------------
A  #4   Schreckenbach, Jana          2   0  1  1   6  |  3    0     0
A  #5   Dörr, Anabel                 2   0  1  1   2  |  1    0     0
A  #13  MacKenzie, Susan             2   0  0  0   2  |  1    0     0
A  #8   Fischer, Christina           2   1  0  1   0  |  0    0     0
A  #25  Loth, Nicole                 2   0  0  0   0  |  0    0     0
A  #28  Linde, Nina                  2   0  1  1   2  |  1    0     0
S  #81  Becker, Maritta              2   1  1  2   4  |  2    0     0
S  #14  Scheytt, Anja                2   1  0  1   2  |  1    0     0
S  #47  Schaffrik, Natascha          2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #16  Fring, Kathrin               2   1  0  1  14  |  2    0     1
S  #17  Marenbach, Rebekka           2   0  1  1   4  |  2    0     0
S  #9   Fischer, Kerstin             2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #23  Gratzl, Lena                 2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #75  Koß, Beate                   2   0  0  0   2  |  1    0     0
S  #24  Gelo, Tanja                  2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #27  Rominger, Carolin            2   0  0  0   0  |  0    0     0
S  #11  Mack Marion                  2   0  0  0   0  |  0    0     0
T  #12  Schnetz, Anja                2   0  0  0   0  |  0    0     0
T  #94  Pfreundschuh, Nadine         2   0  0  0   2  |  1    0     0
 
Torhüter                          Spl     Minuten    GGT  SO  GGT/Spl
-----------------------------------------------------------------------
Pfreundschuh, Nadine       MERC   2      120:00      6    0    3,00
Schnetz, Anja              MERC   2       00:00      0    0    0,00
Friedrichs, Silke          ECB    2      120:00      4    0    2,00
Claudia Mihrmeister        ECB    2       00:00      0    0    0,00
Wartosch-Kürten, Stephanie TVK    2      120:00      2    1    1,00
Scherer, Alexandra         TVK    2       00:00      0    0    0,00
Wayand, Martina            TUSG   2      120:00      7    0    3,50
Friedenberg, Christiane    TUSG   2       00:00      0    0    0,00

 

alexander maischein  +++  sandtorferweg 99  ++   68623 lampertheim  +++  tel 06206 4287  +++  fax 06206 58670
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