Entwicklung des Damen-Eishockeys aus nationaler und internationaler Sicht

| Vermischtes | Letzte Änderung:  Wednesday, 17-Apr-2002 22:54:49 CEST

    Auszug aus einer Studienarbeit von Rainer Nittel
    (Damen-Bundestrainer 1995-heute)
    Stand 11/2001


    Inhalt

    1. Einleitung
    2. Die internationale Entwicklung des Damen-Eishockeys
    3. Die wichtigsten Stationen des internationalen Damen-Eishockeys in der Übersicht
    4. Die nationale Entwicklung des Damen-Eishockeys
    5. Die Entwicklung der Damen-Nationalmannschaft von 1988 bis 1995:
    6. Die Entwicklung der Nationalmannschaft von 1995 bis 2001:
    7. Literaturverzeichnis:
    8. Tabellenverzeichnis

    1. Einleitung

    Die deutsche Damen-Nationalmannschaft nimmt im Februar 2002 erstmalig an den olympischen Winterspielen Teil. Die nachfolgende studienbegleitende Arbeit stellt sowohl die geschichtliche Entwicklung der Sportart sowie die inhaltliche Entwicklung der Arbeit der deutschen Damen-Nationalmannschaft dar. Der Verfasser dieser Arbeit war von 1995 bis heute verantwortlicher Damen-Bundestrainer. Die meisten inhaltlichen Ausarbeitungen entstanden, wenn nicht anders gekennzeichnet, im Rahmen seiner Tätigkeit mit der Mannschaft. Auf die Zeit von 1988 bis 1995 kann nur peripher eingegangen werden, da über diesen Zeitraum keine Informationen vorliegen.

    2. Die internationale Entwicklung des Damen-Eishockeys

    "Als Mitte der 90er Jahre des vorherigen Jahrhunderts in Montreal die Frauen Eishockey spielten beurteilte ein Redakteur das Spiel als "ein Kind der Komik". Rund 80 Jahre später die fast gleiche Situation in Europa. Die Frauen mit dem Puck wurden belächelt und als komische Unterhaltung eingestuft. Doch das sollte sich ändern. 1892, also 25 Jahre vor der NHL [National Hockey League, höchste Profiliga in Nordamerika], war die Stadt Barrie in der kanadischen Provinz Ontario Austragungsort des ersten Frauen-Eishockeyspieles. Die Damen spielten noch mit knöchellangen Röcken, sieben Mädchen bildeten ein Team. Vorher wurde inoffiziell gespielt. Um 1890 war z.B. Lord Stanley of Preston, der Stifter des "Stanley-Cups" [Trophäe der NHL] und britischer Gouverneur in Kanada, bei einem Frauenspiel. Ein Männerspiel hat der durch die Pokalstiftung "bekanntesten Engländer in Nordamerika" nie gesehen. Um die Jahrhundertwende spielten Frauen auch in der Goldgräberstadt Dawson City, später in Ottawa, Quebec und Winnipeg, anschliessend auch in den USA. 1920, die Damen durften mittlerweile mit knielangen Röcken spielen, wurde die "Lady Meredith Trophy" gestiftet, um die eine Frauenliga spielte. Topteam der 30er Jahre waren z.B. die Preston Rivuletts, die 9 Mal in Serie Meister wurden und in dieser Zeit nur zwei von 350 Pflichtspielen verloren. Heute ist Frauen-Eishockey in Kanada und den USA sogar Profisport und die Spielerinnen gehören zu den besten der Welt. Bei bisher vier [sieben] Weltmeisterschaften gingen alle Titel nach Kanada, Zweite wurden jeweils die US-Girls.

    Das erste Olympische Turnier, 1998 in Nagano, gewannen die Amerikanerinnen - vor Kanada. Finnland wurde [bis 2000] in allen Wettbewerben jeweils Dritter und bestes Europa-Team. Die Europäerinnen hingen viele Jahre in der Entwicklung etwas zurück. holen aber jetzt auf. Die skandinavischen Mädchen führen dabei. Europas Frauen mußten um Eiszeiten in den begrenzt vorhandenen Eishallen kämpfen. Viele Teams konnten erst kurz vor Mitternacht trainieren und die Frauen mußten große Opfer bringen. doch sie setzten sich durch. Nach den Skandinavierinnen kamen die Frauen in der Schweiz, in Dänemark, in Deutschland, in Norwegen, in Großbritannien und in Holland. In Osteuropa begannen die Tschechinnen. Auch China, Rußland und Japan kamen mit Ihren Frauen in die oberen Leistungsklassen. 1989 fand die erste Frauen-Europameisterschaft in Deutschland statt. IIHF-Präsident Dr. Günther Sabetzki erkannte die Zeichen der Zeit und stand voll hinter den Puckjägerinnen. Die IIHF [International Ice Hockey Federation] half den Frauen rund um die Welt. Es wurde neben einer Europameisterschaft auch ein Pacific-Wettbewerb mit den Frauen aus Nordamerika und Asien durchgeführt."1.

    Der Ausrichtung der ersten Europameisterschaft im Jahr 1989 durch den Deutschen Eishockey-Bund folgte 1990 die erste offizielle Weltmeisterschaft in Ottawa, weitere Weltmeisterschaften wurden in den Jahren 1992, 94 und 97 ausgetragen. In den Zwischenjahren wurden jeweils Europameisterschaften durchgeführt. 1992 gelingt der endgültige Durchbruch. Am 21. Juli 1992 beschloß das IOC [Internationales Olympisches Komitee] in Barcelona, daß 1998 in Nagano die Frauen im olympischen Turnier dabei sind. 2 Am 17. November 1992 verkündeten dann das IOC und das Nagano Organizing Committee sogar die Durchführung des Damen-Eishockeyturniers als vollwertige Medaillendisziplin. Damit wurde der Sportart sowohl ein nationaler wie auch internationaler Impuls gegeben, der bis heute anhält. Während der EM 1996 hatte das Damen-Komittee der IIHF die zukünftige Planung für internationale Turniere vorgestellt. Seit 1999 werden jährlich Weltmeisterschaften mit einer A- und einer B-Gruppe zu je 8 Mannschaften durchgeführt. Die bisher durchgeführten Europameisterschaften sowie der Pazifik-Cup entfallen. 1998 gab es für die nicht in Nagano teilnehmenden Mannschaften ein Qualifikationsturnier für die WM 1999.

    Es war ein Weg über rund 100 Jahre. Aus dem "Kind der Komik" ist anerkannter Hochleistungssport geworden und die Teilnehmerzahl von Olympiateilnehmern im Jahr 2002 ist von sechs zu acht gegangen."1

    3. Die wichtigsten Stationen des internationalen Damen-Eishockeys in der Übersicht

    1200er Älteste hockeyartige Sportart, das Hurling, ein Ballspiel mit Schläger aus Irland
    1300er Shinty (Shinney) ist eine Feldhockey-Sportart, die auf Eis in Schottland gespielt wird.
    1527 In diesem Jahr wird zum ersten Mal die Bezeichnung Hockey in einer Urkunde erwähnt. Hierbei handelt es sich um ein Ballspiel mit Schlägern, die von Indianern gespielt wird. Die Bezeichnung stammt von europäischen Siedlern. Die Chippewas nannten Ihr Spiel als "Baggatiway" und wird heute Lacrosse genannt. 1572 Schlittschuhe aus Metall werden entwickelt.
    1742 In Edinburgh wird der erste Eislaufverein gegründet. Über dessen Mitglieder wird der Sport über Kanada nach Nordamerika gebracht.
    1763 Ganz Kanada wird nach dem französich-britischen Krieg britisch. Eine Vermischung zwischen Lacrosse, Hurling und Shinty setzt ein.
    1875 Am 3.März 1875 findet das erste sicher überlieferte Eishockeyspiel in Montreal statt. Als Spielball wird ein Puck aus Holz verwendet.
    1875 Gründung d. ersten Eishockeymannschaft der Welt an der McGill-Universität / Montreal
    1877 Der Hartgummi-Puck wird eingeführt.
    1879 Entstehung des ersten Eishockey-Regelwerks.
    1880 Der heute verwendete Eishockey-Schläger wird entworfen.
    1892(!) Das erste organisierte Damen-Eishockeyspiel in Barrie, Ontario (CAN)
    1908 Der Weltverband LIHG (Ligue International de Hockey sur Glace), heute IIHF entsteht.
    1910er Örtliche und provinzielle Damen-Meisterschaften werden in Kanada ausgespielt.
    1916 Erstes internationales Damen-Turnier in Cleveland mit kanadischen und US-Teams
    1920 College-Mannschaften werden sowohl in den USA als auch in Kanada gegründet.
    1930/40 Die Depression und der II. Weltkrieg, hindern das Wachstum des Damen-Eishockeys.
    1932 In Frankreich gewinnt das Damen-Team "Droit au but" mit einem 2:0 über "Edelweiss" die Meisterschale.
    1967 Das erste Dominion Damen-Hockey-Turnier wird in Brampton, Ontario ausgetragen. Heute, ist das Dominion eines der größten Damen-Turniere der Welt, an dem mehr als 150 nordamerikanische Mannschaften teinehmen.
    1970er Damen-Mannschaften werden gegründet - in Schweden, Finnland, Japan, China, Korea, Norwegen, Deutschland und der Schweiz. Spezielle Schutz-Ausrüstung wird für das Dameneishockey entworfen
    1987 Das erste internationale Turnier für Nationalmannschaften in Ontario (CAN)
    1989 Erste Europameisterschaft in Düsseldorf/Ratingen (GER): Sieger - Finnland
    1992 IOC-Beschluß zur Durchführung eines Damen-Turniers bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano
    1990 Erste IIHF-Weltmeisterschaft in Ottawa (CAN): Sieger Canada
    1996 Letzte Europameisterschaft der Damen wurde ausgerichtet (RUS). Dafür finden ab
    1997 die Weltmeisterschaften jährlich statt (außer in Olympia-Jahren)
    1998 Erste Olympischen Spiele in Nagano (JPN): Sieger: USA
    1999 Das erste offizielle Allstar-Game der Damen wurde ausgerichtet (GER)

    3.1 Die Entwicklung der Aktiven Spielerinnen in der verschiedenen Nationen von 1988 bis 1995

    Wie bereits beschrieben, erfährt das Damen-Eishockey in Nordamerika und in Europa seine erste größere Entwicklung in den 70er Jahren. Anhand einer Untersuchung von Frank Libera (Tab. 1) aus dem Jahr 1996 ist zu erkennen, daß die Zuwachsraten zwischen 1988 und 1995 in auch in den anderen Kontinenten immens und bereits die vorolympischen Impulse zu spüren waren. Das Damen-Eishockey verbreitet sich weltweit und ist in seiner Entwicklung nicht mehr aufzuhalten.

    Tabelle 1: Anzahl der weiblichen Spieler 1988/89 vs. 1994/95 in den einzelnen Verbänden

    Land  Anzahl der Spielerinnen
    1988/89
    Anzahl der Spielerinnen 
    1994/95
    Zuwachs in %
    Australien 4 243 5975,0
    Kanada 7099 19200 170,5
    Tschechische Rep. 120 350 191,7
    Dänemark 306 326 6,9
    Finnland 300 1600 433,3
    Frankreich 446 1009 126,2
    Großbritannien k. A. 537
    Ungarn 2 51 2450,0
    Japan 728 1230 69,0
    Niederlande 130 150 161,5
    Norwegen 180 340 88,9
    Russland 52 185 255,8
    Slowakei 1 448 44700,0
    Schweden 456 1052 130,7
    Schweiz 464 616 32,8
    USA 5010 16727 233,9
    gesamt: 16460 44065 167,7

    Tabelle 1: IIHF Report, Status of Women's Hockey; International Ice Hockey Federation (Hrsg.), Zürich 1996

    Anhand der in Tabelle 1 gezeigten Zahlen ist klar zu erkennen, welche zahlenmäßige Entwicklung das internationale Damen-Eishockey von 1988 bis 1995 durchlaufen hat. Leider sind für die nächsten Jahre nur noch vereinzelte Daten verfügbar. Doch auch diese zeigen die Weiterentwicklung der Sportart im allgemeinen und die Vormachtstellung der Länder Kanada, USA und Finnland im speziellen.

    Tabelle 2: Anzahl der weiblichen Spieler 1994/95 vs. 1999/00 in Kanada, USA und Finnland

    Land  Anzahl der Spielerinnen
    1994/95
    Anzahl der Spielerinnen 
    1999/00
    Zuwachs in %
    Kanada 19200 405636 111,3
    USA 16727 362957 116,7
    Finnland 1600 22008 37,5

    Tabelle 2: Zahlen aus Media Guides der Damen-Nationalmannschaft USA, CAN, FIN zur WM 2001 

    3.2. Übersicht und Ergebnisse der IIHF-Turniere von 1989 bis 2001

    Im Zuge der internationalen Entwicklung des Damen-Eishockeys hat der Internationale Eishockey-Verband sich den Bedürfnissen angepasst. 2001 nahmen 264 Nationalmannschaften an den internationalen Turnieren teil. Dies waren entsprechend ihrer Platzierung:

    Pool A: Pool B:
      Kanada  
    USA 
    Rußland 
    Finnland 
    Deutschland 
    China 
    Schweden 
    Kazachstan 
    Schweiz
    Japan
    Tschechische Republik
    Volksrepublik Korea
    Frankreich
    Lettland
    Norwegen
    Dänemark

     

    Pool C Gruppe 1: Pool C Gruppe 2:
      Niederlande 
    Italien 
    Belgien 
    Südafrika 
    Rumänien 
    Slovakei
    Großbritannien
    Australien
    Ungarn
    Slowenien

    Weitere Nationalmannschaften sind in der Entstehung (z.B. Österreich, Ukraine). Nationale Meisterschaften werden in über 303 Ländern der Welt ausgetragen, so z.B. auch in Österreich, Polen, Bulgarien, Neuseeland oder Weißrußland. Folgende internationalen Damen-Meisterschaften wurden bisher vom Internationalem Eishockey-Verband ausgetragen:

    Europameisterschaften

    1989 European Championship in Düsseldorf/Ratingen (FRG):
    1. FIN, 2. SWE, 3. FRG, 4. NOR, 5. SUI, 6. DEN, 7.TCH, 8. HOL

    1991 European Championship in Frydek-Mistek/Havirov (TCH):
    1. FIN, 2. SWE, 3. DEN, 4. NOR, 5. SUI, 6. GER, 7.FRA, 8. TCH, 9. GBR, 10. NED

    1993 European Championship Gruppe A in Esbjerg (DEN):
    1. FIN, 2. SWE, 3. NOR, 4. GER, 5. SUI, 6. DEN;
    DEN stieg ab in Gruppe B
    European Championship Gruppe B in Kiew (UKR):
    1. LAT, 2. CZE, 3. FRA, 4. GBR, 5. UKR; LAT stieg auf in Gruppe A

    1995 European Championship Gruppe A in Riga (LAT):
    1. FIN, 2. SWE, 3. SUI, 4. NOR, 5. GER, 6. LAT; LAT Abstieg in Gruppe B
    European Championship Gruppe B in Odense/Esbjerg (DEN):
    1. RUS, 2. DEN, 3. CZE, 4. SVK, 5. FRA, 6. NED, 7. GBR, 8.UKR; RUS Aufstieg in Gruppe A

    1996 European Championship Gruppe A in Yaroslav (RUS)
    1. SWE, 2. RUS, 3. FIN, 4. NOR, 5. SUI, 6. GER; GER Abstieg in Gruppe B
    European Championship Gruppe B in Trnava/Piestany (SVK)
    1. DEN, 2. LAT, 3. CZE, 4. SVK, 5. FRA, 6. NED, 7.KAZ, 8. GBR; DEN Aufstieg in Gruppe A

    Pazifische Meisterschaften

    1995 Pacific Championship in San Jose (USA):
    1. CAN, 2. USA, 3. CHN, 4. JPN
    1996 Pacific Championship in Richmond, B.C. (CAN):
    1. CAN, 2. USA, 3. CHN, 4. JPN

    Weltmeisterschaften

    1990 World Championship in Ottawa (CAN):
    1. CAN, 2. USA, 3. FIN, 4. SWE, 5. SUI, 6. NOR, 7. FRG, 8.JPN

    1992 World Championship in Tampere (FIN):
    1. CAN, 2. USA, 3. FIN, 4. SWE, 5. CHN, 6. NOR, 7. DEN, 8.SUI

    1994 World Championship in Lake Placid (USA):
    1. CAN, 2. USA, 3. FIN, 4. CHN, 5. SWE, 6. NOR, 7. SUI, 8.GER

    1997 World Championship in Kitchener (CAN):
    1. CAN, 2. USA, 3. FIN, 4. CHN, 5. SWE, 6. RUS, 7. SUI, 8.NOR
    1.-5. qualifiziert für die olympischen Spiele 1998

    1999 World Championship in Espoo (FIN):
    Pool A: 1. CAN, 2. USA, 3. FIN, 4. SWE, 5. CHN, 6.RUS, 7. GER, 8. SUI
    Pool B: 1. JPN, 2. NOR, 3. FRA, 4. CZE, 5. LAT, 6.DEN, 7. SVK, 8. NED

    2000 World Championship in Mississauga (CAN):
    Pool A: 1. CAN, 2. USA, 3. FIN, 4. SWE, 5. RUS, 6.CHN, 7.GER, 8. JPN
    Pool B: 1. KAZ, 2. NOR, 3. FRA, 4. CZE, 5. LAT, 6.DEN, 7. SVK, 8. ITA

    2001 World Championship in Minneapolis (USA)
    Pool A: 1. CAN, 2. USA, 3. RUS, 4. FIN, 5. GER, 6.CHN, 7. SWE, 8. KAZ
    Pool B: 1. SUI, 2. JPN, 3. CZE, 4. FRA, 5. LAT, 6.DPK, 7. NOR, 8. DEN

    Olympische Spiele

    1998 Olympischen Spiele in Nagano (JPN):
    1. USA, 2. CAN, 3. FIN, 4. CHN, 5. SWE, 6. JPN

    2002 Olympische Spiele in Salt Lake City (USA):
    Teilnehmer: CAN, USA, RUS, FIN, GER, CHN, SWE, KAZ

    4. Die nationale Entwicklung des Damen-Eishockeys

    Das deutsche Damen-Eishockey hat seinen Ursprung in der Langeweile der Spielerfrauen des EV Füssen gefunden. Eilten die Männer aus dem Allgäu in den 60er und 70er Jahren von einem nationalem Erfolg zum anderen, kamen die Spielerfrauen auf die Idee, in ihrer umfangreichen Freizeit auch auf das Eis zu gehen. Aus dieser eigentlich als einmalige geplanten Aktion entstand 1974 die erste Damen-Mannschaft Deutschlands, die des EV Füssen. Im weiteren Verlauf gründeten sich weitere Mannschaften und es kam zu ersten Freundschaftsspielen. Doch es dauerte noch 8 Jahre bis die erste Liga gegründet wurde. Der damalige Präsident des Internationalem Eishockey-Verbandes Dr. Günther Sabetzki der gleichzeitig Präsident des Eissport-Verbandes Nordrhein-Westfalen war und der heutige Schatzmeister des Deutschen Eishockey-Bundes Wolfgang Sorge und aktuelle Präsident in NRW gründeten 1982 die erste Damen-Liga Deutschlands. Unter der Organisation des Eissport-Verbandes NRW gingen die ersten 5 Mannschaften in die NRW-Meisterschaft. Gewinner dieser ersten Meisterschaft war 1983 die Kölner EDM "Die Panther.

    In der nächsten Saison gab es dann bereits Landesmeisterschaften in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Im Mai 1984 spielten die besten Teams der einzelnen Landesmeisterschaften erstmalig den Titel des Deutschen Meisters aus. Die IGES Reutlingen/ESG Esslingen durfte sich als erster Deutscher Meister in die Geschichtsbücher eintragen. Im April 1985 kam es dann zu den ersten internationalen Kontakten. Eine Auswahl aus den Mannschaften EHC Eisbären Düsseldorf, DEC Iserlohn und dem GSC Moers reiste nach Kanada, um in der International Division des Brampton Canadettes Dominion Ladies Hockey Tournament teilzunehmen.

    Die Reise des Teams erlangte eine große Öffentlichkeit und die Zahl der registrierten Spielerinnen stieg von 1985 bis 1987 von 250 auf 450. Im Zuge der nationalen Entwicklung, der steigenden Aktivenzahlen und dem Engagement von Dr. Günther Sabetzki und Wolfgang Sorge ist es dann die logische Konsequenz gewesen, eine Nationalmannschaft ins Leben zu rufen. Dem ersten Nationalmannschaftslehrgang 1988 folgten auch die ersten Länderspiele am 03. und 04.12.1988 gegen die Schweiz in Geretsried und Kaufbeuren.

    Wie bereits beschrieben, zeigte sich der Deutsche Eishockey-Bund sehr engagiert und richtete im Frühjahr 1989 die erste Damen-Europameisterschaft in Ratingen und Düsseldorf aus. Hier konnte Deutschland die Bronzemedaille erringen. Aus der Dynamik der Europameisterschaft heraus wurde dann 1989 die erste Bundesliga ins Leben gerufen. Bestehend aus Gruppe Nord und Süd spielten jeweils 8 Mannschaften in einer Vorrunde. Die bestplazierten trafen sich dann zur Deutschen Meisterschaft, die weiterhin als Turnier ausgerichtet wurde. Gespielt wird die Damen-Bundesliga bis nach den Regeln der IIHF. Die Spielzeit beträgt drei mal 20 Minuten. Spielberechtigt für den Ligabetrieb sind Mädchen ab 16 Jahren. Einmalig in der deutschen Sportlandschaft ist, daß es im deutschen Eishockey Mädchen/Frauen jeden Alters erlaubt ist, gemeinschaftlich mit Jungs/Männern im Team zu spielen, d.h. daß es gemischte Nachwuchs und Seniorenmannschaften geben darf und auch gibt.

    Nachdem die Organisation der Liga noch anfänglich in den Händen der Landesverbände Bayern und Nordrhein-Westfalen lag, wurde die Bundesliga 1997 erstmalig vom Deutschen Eishockey-Bund durchgeführt. Der Unterbau wird weiterhin von den Landesverbänden organisiert. Heute nehmen ca. 50 offizielle Teams mit ca. 1.500 Spielerinnen im Alter von 16 J. und älter am Seniorenspielbetrieb teil. Dazu kommen ca. 700 Spielerinnen im Alter von 15 J. und jünger, sowie ca. 40 Schiedsrichterinnen.

    12 Teams in der Bundesliga (Nord und Süd), 38 Teams in den weiteren fünf Landesligen.
    Von Oktober bis Februar werden die Ligenspiele zur Landesmeisterschaft und zur Qualifikation zur deutschen Meisterschaft ausgetragen. Von Januar bis März finden die Relegationsspiele statt. Die deutsche Meisterschaft wird seit 1984 an einem Wochenend-Turnier im März. ausgetragen. Im Jahr 1998 gab es dann die bisher letzte Regeländerung. Wurde bis zur Saison 1997/98 nach den reinen Herrenregeln gespielt, wurde zur Saison 1998/99 die Regel "Unerlaubter Körperangriff" der IIHF übernommen. Wie auch bei allen internationalen Turnieren, ist jetzt auch in der Damen-Bundesliga die Umstellung von Bodycheck auf Bodycontact erfolgt.
    Seit 1996 gibt es eine Zwischenrunde der besten 3 Vertreter aus der Bundesliga Nord und Süd. Am Endturnier zur Deutschen Meisterschaft nehmen die vier bestplazierten Teams der Zwischenrunde teil.

    4.1. Die wichtigsten Stationen des nationalen Damen-Eishockeys in der

    1974 Erstes Damenteam gegründet : EV Füssen
    1983 Erster regionaler Meister : Kölner EDM "Die Panther"
    1984 Erster deutscher Meister : IGES Reutlingen/ESG Esslingen
    1988 Nationalmannschaft gegründet
    1989 Deutschland gewinnt die Bronzemedaille bei der ersten Damen-Europameisterschaft
    1989 Bundesliga startet mit zwei Ligen (Nord und Süd) unter der Leitung der LEV NRW und Bayern
    1990 Teilnahme an der ersten Damen-Weltmeisterschaft in Ottawa
    1997 Die Bundesliga wird zum ersten Mal vom Deutschen-Eishockey-Bund durchgeführt
    1998 Maren Valenti spielt als erste Frau in einer deutschen Profiliga
    1999 Erstes All-Star-Game der Damenbundesliga Nord und Süd
    2000 Die Bundeswehr gewährt erstmals 6 Sportförderplätze für das Damen-Eishockey
    2001 Deutschland qualifiziert sich für die Olympischen Winterspiele 2002

    Die deutschen Meister 1994 bis 2001:

    Mannheimer ERC (5x), ESG Esslingen (5x), EHC Eisbären Düsseldorf (4x),
    OSC Berlin Schöneberg, Neusser EC, TuS Geretsried, TV Kornwestheim

    4.2 Die zahlenmäßige Entwicklung des deutschen Damen-Eishockeys von 1988 bis 1995/10

    Tabelle 3: Anzahl der weiblichen Spieler 1985 bis 2000 in Deutschland

    Jahr Spielerinnen Jahr Spielerinnen
    1985 250 1996 2239
    1987 450 1997 2190
    1992 1380 1998 2224
    1993 1728 1999 2269
    1994 2158 2000 2175
    1995 2189

    Tabelle 3: Zahlen aus den jährlichen Veröffentlichungen der Paßstelle des Deutschen Eishockey-Bundes und den Jahrbüchern des Deutschen Eissport-Verbandes 1997 bis 2001. 

    Ähnlich der internationalen Entwicklung sieht man ein sprunghaftes Ansteigen der Aktivenzahlen bis Mitte der 90er Jahre. 1996 ist bereits jeder fünfte Aktive des Deutschen Eishockey-Bundes weiblich.

    Gründe für diesen immensen Anstieg ist zum einen die Berichterstattungen über das Entwicklung der Frauensportarten und natürlich die Erfolge der Männermannschaft bei den Olympischen Winterspielen 1992 und 1994 und der Ausrichtung der Herren-Weltmeisterschaft im eigenen Land 1993. In Deutschland kommt es dann aber 1995 zu einer Stagnation in der Entwicklung. Dies scheint eine typisch deutsche Situation zu sein. Mit insgesamt fast 30.000 registrierten Spielern scheinen die Kapazitäten der ca. 170 Eishallen in Deutschland ausgereizt. Insbesondere im Konkurrenzkampf mit dem männlichen Nachwuchs ziehen die Damen-Mannschaften oftmals den kürzeren beim Kampf um vernünftige Trainingszeiten. Es ist bis heute noch in vielen Vereinen normal, an Wochentagen Trainingszeiten ab 22.00h zu erhalten. Selbst Bundesligavereine haben durchschnittlich nur 2 Trainingseinheiten pro Woche.

    5. Die Entwicklung der Damen-Nationalmannschaft von 1988 bis 1995:

    Die Zeit von 1988 bis 1995 findet keine besondere Bearbeitung, da über diesen Zeitraum nicht genügend Daten vorliegen, um diese inhaltlich genau beschreiben zu können. Deshalb folgt ein kurzer Überblick. Wie bereits beschrieben fand das erste Länderspiel der Damen-Nationalmannschaft am 03.12.1988 in Geretsried gegen die Schweiz statt. Die erste Generation der Mannschaft bestand zum großen Teil aus Spielerinnen, die erst mit 13 bis 16 Jahren zum Eishockey gekommen waren. Dies liegt darin begründet, daß zum einen eine Verbindung mit dem männlichen Nachwuchs noch nicht üblich und die Trainingszeiten der Damen-Mannschaften oft erst am späten Abend waren. Das technische Niveau und die konditionellen Fähigkeiten waren dadurch noch nicht sehr weit entwickelt. Nur vereinzelt gab es Spielerinnen die über den familiären Bezug zur Sportart eine Ausbildung im Nachwuchs erhielten. In der Saison 1988/89 folgten dem ersten Länderspiel noch drei weitere Freundschaftsspiele, die der Vorbereitung auf die erste Damen-Europameisterschaft dienten. Erfreulicherweise konnte die deutsche Mannschaft im Kreis der favorisierten Skandinavierinnen eindringen und im Penaltyschießen gegen Norwegen die Bronzemedaille erringen. Im der darauffolgenden Saison nahm die deutsche Mannschaft dann an der ersten Damen-Weltmeisterschaft in Kanada teil. Hier zeigte sich das große Leistungsgefälle zwischen den verschiedenen Kontinenten. Wie bereits aus der Geschichte des internationalen Damen-Eishockeys erkennbar haben die Nordamerikanerinnen einen großen Vorsprung vor Europa. In Europa waren die Skandinavierinnen führend, gefolgt von Deutschland und dem asiatischen Vertreter Japans. Bereits hier kam es beim deutschen Kader zu Veränderungen.

    Spielerinnen, wie z.B. Maren Valenti oder Natascha Schaffrik nahmen bereits mit 13 bzw. 15 Jahren an den Welt-Titelkämpfen teil (Maren Valenti ist bis heute die jüngste Spielerin, die bisher an einer WM teilgenommen hat). Dieses sehr junge Alter ist damit zu erklären, daß beide Spielerinnen durch ihre Ausbildung im männlichen Nachwuchs bereits im Alter von 13 Jahren stärker waren als die Spielerinnen der ersten Generation. In den nachfolgenden Jahren wurde mehr oder weniger auf den Stamm der ersten Jahre aufgebaut. Die Hierarchie der Nationen veränderte sich kaum. Bis einschließlich der Saison 1993/94 vertrauten die Trainer auf den bewährten Stamm mit vielen Spielerinnen aus der ersten Generation, konnten aber keine große leistungsmäßige Entwicklung verzeichnen. Erst nach dem achten Platz bei der Weltmeisterschaft 1994 wurde der Kader neu strukturiert. Allein in der Saison 1994/95 wurden 29!!! Plätze des 45er Kaders der Damen-Nationalmannschaft neu belegt. Hoffnungsvolle Talente der 2. Generation wurden eingebaut und trotz eines Durchschnittsalters von 19 Jahren erreichten die deutschen Damen Platz 5 bei der Europameisterschaft 1995.

    Die internationalen Turnierteilnahmen von 1989 bis 1995

    1988 gegründet, erstes Spiel : 03.12.88 in Geretsried gegen die Schweiz
    1989 Bronze bei der ersten Europameisterschaft
    1990 erste Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Kanada
    1991 Teilnahme an der zweiten Europameisterschaft in der Tschechoslowakei
    1993 Teilnahme an der 3. Europameisterschaft, Pool A in Dänemark
    1994 Teilnahme an der 3. Weltmeisterschaft in den USA
    1995 Teilnahme an der 4. Europameisterschaft, Pool A in Lettland

    6. Die Entwicklung der Nationalmannschaft von 1995 bis 2001:

    Die Zeit von 1995 bis 2001 kann detailliert beschrieben und in verschiedenen Teilbereiche gegliedert werden. Der Verfasser dieser Arbeit zeichnete sich für diesen Zeitraum als Bundestrainer verantwortlich. Die meisten Daten stammen aus seinem eigenem Archiv.

    Im Mai 1995 wurde der Verfasser mit der sportlichen Leitung der Damennationalmannschaft beauftragt. Der von den Vorgängern eingeleitete Verjüngungsprozess wurde konsequent weiterverfolgt. Die Mannschaft hatte beim ersten Leistungstest ein Durchschnittsalter von 17,8 Jahren und bestand aus vielen Spielerinnen, die noch z.T. in Nachwuchsmannschaften spielten. Das Gros der Mannschaft bildeten Spielerinnen der Jahrgänge 1979, 80 und 81. Ein geregeltes Sommertraining fand sowohl auf Vereinsebene wie auch im Bereich der Nationalmannschaft nicht statt.

    Die Spielerinnen wurden unregelmäßig einer allgemeinen Leistungsdiagnostik unterzogen, die Ergebnisse aber nicht für den Trainingsbetrieb genutzt. Weiterhin gab es keine vorgegeben taktische Grundkonzeptionen noch eine Grundphilosophie hinsichtlich der Mannschaftsführung. Mit diesen Grundlagen waren die Chancen relativ gering, sich für die Olympischen Winterspiele 1998 zu qualifizieren. Dies hätte bedeutet, mit der jüngsten Nationalmannschaft der Welt sowohl bei der kommenden Europameisterschaft 1996, wie auch bei der nächsten Weltmeisterschaft 1997 den jeweils 5. Platz zu erreichen. Wie sich zeigte, war bereits die erste Hürde für diese junge Mannschaft zu hoch und man entschloß sich, langfristig auf die Qualifikation zu den Olympischen Winterspielen 2002 hinzuarbeiten. In Abstimmung mit den Rahmendaten des langfristigen Leistungsaufbaus (siehe Tabelle 4) war es klar, daß je nach Trainingsalter noch mindestens 3 bis 5 Jahre mit den meisten Spielerinnen gearbeitet werden mußte, um internationale Höchstleistungen zu erwarten. Sollte der Stamm bis Olympia 2002 zusammen bleiben, wäre das Team mit einem ungefähren Durchschnittsalter von ca. 24 Jahren in seinem absoluten Höchstleistungsbereich. Der Weg dorthin wurde in folgend Abschnitte unterteilt:

    1995 bis 1997 Grundlagenphase

    Ziel: Versuch der Qualifiaktion zu den Olympischen Winterspielen 1998 und Schaffen sportlicher Grundwerte, mit einer langfristig orientierten Förderkonzeption im Rahmen des sportartspezifischen Anforderungsprofiles.

    1997 bis 1999 Aufbauphase

    Ziel: Teilnahme am Qualifikationsturnier und Erreichen der WM-Qualifikation Gruppe A und Klassenerhalt im folgenden Jahr

    1999 bis 2001 Leistungsphase

    Ziel: Teilnahme an WM Gruppe A, Erreichen des Spiels um die Plätze 5-6 und Qualifikation zu den Olympischen Winterspielen 2002

    Die Zielstellungen der o.g. Phasen sollten auf folgenden inhaltlichen Ebenen erreicht werden:

    •   Entwicklung der sportlichen Grundeinstellung und der speziellen Verantwortung jeder Einzelnen zum Erreichen der gesteckten Ziele. Dokumentation des persönlichen Leistungszustandes bzw. der Leistungsentwicklung durch Leistungstests
    •   Steigerung und Kontrolle der Trainingsumfänge und -häufigkeit durch Ausgabe von individuellen Trainingsplänen und der daraus resultierenden Entwicklung von Körperbewußtsein und konditioneller und koordinativer Werte. Leistungssteigerung insbesondere der Ausdauerfähigkeiten, des Muskelaufbaus in Rumpf und Extremitäten, der Reaktivkraftfähigkeiten, wie Sprungkraft und den koordinativen Fähigkeiten zugemessen werden.
    •   Konsequente Entwicklung und Umsetzung spezieller technisch-taktischer Grundlagen mit und besonders ohne Scheibe bis hin zur Automatisierung in der Spielsituation.
    •   Begleitende Maßnahmen, wie Referate über die angemessener Spielvor- und -nachbereitung (Stretching, Warmlaufen, Auslaufen) oder auch das Verhältnis von Belastung und Pause oder auch Möglichkeiten der Ernährung, Durchführung von Fortbildung für Trainer mit dem Tätigkeitsbereich Damen, Erstellung von Rahmentraingsplänen, Anforderungsprofilen etc.
    •   Schaffen von größeren Fördermöglichkeiten beim Deutschen Sportbund / Bereich Leistungssport, dem Deutschen Eishockey-Bund, der Bundeswehr und der Stiftung Deutsche Sporthilfe, durch Erhöhung der Länderspiele und Lehrgangstage der Damen-Nationalmannschaft

    Tabelle 4: Rahmendaten des langfristigen Leistungsaufbaus (LLA) in der Sportart Mädchen / Damen-Eishockey in Deutschland

    1. Trainingsbeginn (Alter)  8 - 10
    2. Gesamtdauer LLA bis zum Erreichen des Hochleistungs alters ( Jahre ) 8
    3. Höchstleistungsalter
    - erstmaliges Erreichen internationaler Spitzenleistung 17 - 19
    - optimaler Bereich 20 - 26
    4. Ausbildungsetappen Kader Alter
    - Grundausbildung Verein 6 - 8
    - Grundlagentraining Verein  8 - 12
    - Aufbautraining / Erweitertes Aufbautraining D 12 - 13
    - Anschlußtraining / Leistungstraining D/C -Kader  14 - 15
    - Hochleistungstraining A/B/C-Kader  16 - 18
    5. Altersgrenze internat. Juniorenhöhepunkte ( JWM ) keine
    6. Zeitpunkt der Vertieften Spezialisierung ( Alter )   12 - 13
    7. Zugang zur Sportart ( Alter )
    - Quereinstieg ( ohne Vorkenntnisse ) bis 10
    - Umsteiger ( aus anderen Sportarten ) bis 12

    Tabelle 4: Rainer Nittel; Rahmendaten des langfristigen Leistungsaufbaus (LLA) in der Sportart Mädchen / Damen-Eishockey in Deutschland, 1996

    7. Literaturverzeichnis:

    1. 90 Jahre IIHF; International Ice Hockey Federation (Hrsg.), Zürich 1998; S. 210 - 211
    2. http://www.canadianhockey.ca/e/teams/womens/olympics/1998/history.html 
    3. Andreas Lauer, unveröffentlichte Manuskripte, Karst 1998
    4. http://www.iihf.com/tournaments , 2001
    5. IIHF Report, Status of Women's Hockey; International Ice Hockey Federation (Hrsg.), Zürich 1996
    6. http://www.canadianhockey.ca , 2001
    7. http://www.usahockey.com , 2001
    8. Media Guide Team Finland, Minnesota 2001
    9. IIHF Regelbuch 1998-2002, IIHF (Hrsg.), Zürich 1998, S. 40
    10. Deutscher Eishockey-Bund e.V. Paßstelle, 2001
    11. Hoja, Ralf; Anforderungsprofil DEB U 16; Schwerte, 1998
    12. http://www.usahockey.com/players/girls/through.htm 
    13. http://www.cs.utoronto.ca/~andria/country/canada 
    14. http://www.iihf.com/iihf/history/1990.htm 
    15. http://ourworld.compuserve.com/homepages/heim/womens/w_ger_1.htm 
    16. http://frauenhockey.sport.ch/history/geschichte.htm 
    17. http://www.cs.toronto.edu/~andria/country/germany 
    18. Eissport-Verband NRW, Auswertung Leistungsdiagnostik U 13 bis U 15, 1999
    19. Deutscher Eishockey - Bund, Übersicht über BMI-Maßnahmen für 1996
    20. Durchführungsbestimmungen des LEV NRW und DEB, Saison 1995/96
    21. Eishockey: die offiziellen Regeln; Wissenswertes von A bis Z. - Niedernhausen / Ts. Falken Verlag, 1991
    22. Kultusministerium NRW / Landessportbund NRW (Hrsg.), Rahmentrainingskonzeption für Kinder und Jugendliche im Leistungssport, Band 6: Eishockey, Düsseldorf 1994
    23. Schweizerischer Eishockeyverband (Hrsg.), Konditionstraining für Eishockeyspieler, Zürich 1986 ( 2. Aufl.)

    8. Tabellenverzeichnis

    1. IIHF Report, Status of Women's Hockey; International Ice Hockey Federation (Hrsg.), Zürich 1996
    2. Zahlen aus Media Guides der Damen-Nationalmannschaft USA, CAN, FIN zur WM 2001
    3. Zahlen aus den jährlichen Veröffentlichungen der Paßstelle des Deutschen Eishockey-Bundes und den Jahrbüchern des Deutschen Eissport-Verbandes 1997 bis 2001.
    4. Rainer Nittel; Rahmendaten des langfristigen Leistungsaufbaus (LLA) in der Sportart Mädchen / Damen-Eishockey in Deutschland, 1996

     

 

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Kontakt: alexander maischein & http://alexander.maischein.de