Chronik 1996/1997

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Ergebnisse, Tabellen 96/97
 |  Scorerstatistik Saison 96/97 |  Letzte Änderung:  Saturday, 27-Apr-2002 15:30:03 CEST

    22.09.96 Damen-Bundesliga-Nord startete in die Saison

    - An Tabellenspitze und -ende sind Mannschaften ausgeglichener -
    [S.K.] Mit der Begegnung zwischen dem Frankfurter ESC und dem Mannheimer ERC startete die Damen-Bundesliga-Nord in ihre viermonatige Vorrunde. Aus dem Premierenspiel am Sonntagabend ging der Frankfurter ESC mit 4:2 als Sieger hervor. Im folgenden werden sämtliche 8 Bundesligateams kurz skizziert.
    Grefrather EV:
    Der NRW-Meister verlor mit Raffaela Wolf (Wiehl) die Topstürmerin der BL-Nord, kann aber ein weiteres Jahr auf Nicole Schmitten (wollte zunächst auch nach Wiehl), Aurelia Von der Straß und Steffi Pütz (wegen Babypause voraussichtlich erst ab Dezember) zurückgreifen. Siege werden wohl nicht mehr so hoch ausfallen, kann aber der Weggang von Raffaela Wolf kompensiert werden, weil andere talentierte Stürmerinnen befreiter aufspielen können, dann ist mit den "Panthern" wieder ganz vorne zu rechnen. 
    TuS Wiehl: 
    Beim Vizemeister stehen acht Abgängen, darunter solch wichtige Leistungsträger wie Verteidigerin Irina Wichmann (Moers) und die beiden Stürmerinnen Natascha Schaffrik (Frankfurt) und Birgitt Schlesinger (Solingen), nur zwei Zugänge gegenüber. Wie schon erwähnt trägt Raffaela Wolf nun das Huskies-Trikot und dazu kommt mit Sandra Meding nach einjähriger Babypause eine reaktivierte Vollblutstürmerin. Spielerinnen aus der aufgelösten 1b-Mannschaft komplettieren das Team. Durch den Verlust einer Handvoll mannschaftsdienlicher Spielerinnen, aber mit den beiden überragenden Individualisten Leila Dekmejere und Raffaela Wolf wird das Spielsystem wohl eine Änderung erfahren. Ob es genauso erfolgreich sein wird bleibt hingegen abzuwarten.
    Frankfurter ESC:
    Ohne nennenswerte Verluste, aber mit Natascha Schaffrik (Wiehl) die in der letzen Saison bewiesen hat ein Team führen zu können, gehen die "Lady Lions" an den Start. Erstmals sind die Hessen in der Lage drei ausgeglichene Blöcke ins Rennen zu schicken. Alles andere als eine erneute Viertelfinalteilnahme wäre dann auch eine mehr oder minder herbe Enttäuschung. Das Saisoneröffnungs-spiel gewann man dann auch gleich mit 4:2 (0:1,2:1,2:0) gegen den Mannheimer ERC. Einziges Manko könnte die qualitativ nicht gerade überragend besetzte Torhüterposition sein.
    Mannheimer ERC:
    Die MERC-Damen verloren zwar das 1. Spiel gegen Frankfurt mit 2:4, aber die baden-württembergische Vertretung startete ohne Vorbereitungsspiel und mit wenig Eistraining in die Saison. Zudem geriet man in Frankfurt erst drei Minuten vor Schluß auf die Verliererstraße, was Hoffnung gibt in den kommenden Partien den Spieß umzudrehen. Veränderungen blieben bis auf den Wechsel von Jeanette Jung nach Esslingen aus und so wird eine erneute Viertelfinalteilnahme ins Auge gefaßt. Die Hauptlast wird nach wie vor auf Torhüterin Nadine Spanihel lasten.
    EC Bergkamener Bären:
    Von den Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte ist den Bären aus Westfalen am ehesten der Sprung unter die besten Vier zuzutrauen. Alle wichtigen Spielerinnen konnten gehalten werden und mit Ines Molitor wird eine überaus erfahrene Spielerin der Abwehr mehr Stabilität verleihen. Vorallem der Wiedereinsatz der 23jährigen Ines Molitor nach zweijähriger verletzungsbedingter Pause gibt Anlaß zu optimistischeren Ausblicken als in den letzten beiden Jahren. Von den 5 Neuzugängen ist Torhüterin Cornelia von Hasselbach aus der Jugendmannschaft von Westfalen Dortmund die Bekannteste. Leider kam sie aus dem "Sommerurlaub" mit einem Kreuzbandriß, den sie sich beim Snowboarden zugezogen hatte, zurück und fällt mindestens noch 3 Monaten aus.
    OSC Berlin-Schöneberg:
    Für die Hauptstädterinnen steht der 4. Platz zwar wie jedes Jahr als Planziel, doch es bedarf dazu mehr als nur die reine Willenskraft. Mit Cornelia Paul (Laufbahn beendet) und Carola Rintisch sowie Maja Rühling (beide Studium) stehen drei Spielerinnen nicht mehr zur Verfügung. Hinzu kommt, daß die beiden talentierten Verteidigerinnen Anja Herzog und Yvonne Fleck demnächst in der OSC-Jugend spielen und nur wenn diese spielfrei haben, den Damen zur Verfügung stehen. Der Wechsel von Claudia Grundmann (Eishasen Berlin) ist aber ein klarer Gewinn für die Angriff und dürfte Michaela Hildebrandt eine große Unterstützung beim Toreschießen sein.
    ES Weißwasser:
    Die "Pinguine" aus der Lausitz haben einen relativ ruhigen Sommer verlebt. Bis auf Torhüterin Ulrike Rolly (Studium) blieb der alte Kader zusammen und konnte durch zwei Nachwuchsspielerinnen ergänzt werden. Außerdem stehen mit Elisabeth Keller und Heike Elsner zwei junge Mütter wieder zur Verfügung und die frühere Nummer 1 zwischen den Pfosten Anja Janke ist auch öfters einsatzbereit. Erste Testergebnisse lassen aber noch auf sich warten, da erst am 9. November ins Spielgeschehen eingegriffen wird.
    GSC Moers:Der Letzte aus dem Vorjahr hat gleich vier Akteure aus Spitzenteams neu im Team und wird zumindest für Berlin und Weißwasser ein ernstzunehmender Kontrahent sein. Irina Wichmann, Sabine Küpper und Marion Justen von den Wiehler Huskies und Regina Thiema aus Grefrath stellen eine sinnvolle Verstärkung dar. Ob die GSC-Damen vom letzten Tabellenplatz wegkommen können, wird sich schon im ersten Spiel zeigen. Da gibt der OSC Berlin-Schöneberg seine Visitenkarte in Moers ab.
    (Eishockey-News)


    27.10.96

    - Berlin und Frankfurt schlagen Moers deutlich -
    [S.K.] Nach dem in der Damen-Bundesliga-Nord bisher recht wenig los war, griffen am letzten Wochenende mit TuS Wiehl, OSC Berlin-Schöneberg und GSC Moers drei weitere Vereine in das Geschehen ein und absolvierten insgesamt 5 Spiele. Für den Vizemeister aus Wiehl und dem Team aus der Hauptstadt gab es dabei einen sehr vielversprechenden Auftakt, während Moers wie im gesamten Vorjahr erneut die "Rote Laterne" übernahm.
    Grefrather EV - TuS Wiehl 3:3 (1:1,1:1,1:1)
    .
    GSC Moers - OSC Berlin-Schöneberg 1:9 (0:1,0:4,1:4)

    Frankfurter ESC - GSC Moers 4:1 (2:0,1:0,1:1)

    EC Bergkamener Bären - Mannheimer ERC 6:10 (1:4,3:3,2:3)

    TuS Wiehl - EC Bergkamener Bären 2:2 (1:1,0:0,1:1)
    Der EC Bergkamener Bären verpaßte gegen Mannheim eine riesengroße Chance seine ersten Punkte einzufahren, denn wer schießt schon 6 Tore gegen MERC-Goalie Nadine Spanihel? Bergkamen spielte wirklich gut, doch Mannheims Chancenverwertung tendierte im ersten Abschnitt zu 100 Prozent. Der Drei-Tore-Vorsprung war dann einfach zu groß, zumal auch ein Torwartwechsel bei den "Bären" nicht die gewünschte Sicherheit brachte. Zwar waren die anderen Drittel ausgeglichen, ernsthaft in Bedrängnis geriet der Gast nicht mehr. Bergkamens Torschützen waren Nicole Hertrich 3, Traudel Maluga 2 und Silvia Schneegans. Mannheim kam durch Antje Pfau 3, Anja Scheytt, Petra Weber je 2, Constanze Weiß , Heidi Fougere und Tina Obermann zum Sieg. Am Sonntagabend bestätigte Bergkamen seine gute Leistung vom Vortag und entführte einen Punkt beim Vizemeister. Bei Wiehl machte sich der Kräfteverschleiß vom ersten Spiel mehr bemerkbar als bei Bergkamen und so rettete vor allem Torhüterin Nicole Hinsen das Remis, weil die Gäste mit zwei gut kombinierenden Reihen immer wieder gefährlich vor dem TuS-Gehäuse erschienen und die eigenen Stürmer ihr Visier sehr unscharf eingestellt hatten. Rebekka Marenbach und Raffaela Wolf für Wiehl sowie zweimal Verteidigerin Ines Molitor für Bergkamen trafen für ihre Farben.

    		Aktueller Tabellenstand
    
    	1.	Frankfurter ESC		5	15 : 17		6 : 4
    	2.	Grefrather EV		3	14 : 5		5 : 1
    	3.	OSC Berlin-Schöneberg	1	 9 : 1		2 : 0
    	4.	Mannheimer ERC		2	12 : 10		2 : 2
    	5.	TuS Wiehl		2	 5 : 5		2 : 2
    	6.	EC Bergkamener Bären	3	11 : 17		1 : 5
    	7.	ES Weißwasser		0	 0 : 0		0 : 0
    	8.	GSC Moers		2	 2 : 13		0 : 4
    
    Spiele vom Wochenende:	
    
    	Bergkamen	Mannheim	6 : 10 (1:4,3:3,2:3)
    
    	Moers		Berlin		1 : 9  (0:1,0:4,1:4)
    
    	Grefrath	Wiehl		3 : 3  (1:1,1:1,1:1)
    
    	Frankfurt	Moers		4 : 1  (2:0,1:0,1:1)
    
    	Wiehl		Bergkamen	2 : 2  (1:1,0:0,1:1)
    
    
    (Eishockey-News) 

     

    09.11.96 Klarer Heimsieg für die MERC-Damen

    Nachdem es zum Auftakt der Saison 1996/97 nach einer vermeidbaren 2:4 Niederlage gegen Frankfurt schon in Bergkamen mit 6:10 schon einen beachtlichen Auswärtserfolg für die Damenmannschaft des MERC gegeben hat, wollten diese im ersten Heimspiel der laufenden Saison natürlich nichts anbrennen lassen, zumal mit dem GSC Moers das letztjährige Tabellenschlußlicht zu bezwingen war. Obwohl vor dem Spiel hochmotiviert, wollte im ersten Drittel so ziemlich gar nichts gelingen. Die MERC-Damen wirkten übernervös und konnten mit viel Glück gerade mal einen Treffer erzielen. nach der Pause schienen sie sich wieder gefangen zu haben und konnten das Ergebnis auf 4:0 verbessern. Auch im letzten Drittel war die Dominanz der Mannheimerinnen deutlich zu erkennen, so daß bei Spielende ein niemals gefährdeter 6:1 Sieg zu Buche stand. Für den Rest der Saison müssen die MERC-Damen aber leider auf ihre Stürmerin Heide Fougere verzichten, die nach einem unnötigen Foul mit einem Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
    Torschützen: Scheytt, Pelant (2), Fougere, Weber für Mannheim.
    (Susanne)


    10.11.96 Moers und Weißwasser am Tabellenende

    - Keine Überraschungen in Bundesliga-Nord -
    [S.K.] Durch die Bank Favoritensiege gab es am vergangenen Wochenende in der Damen-Bundesliga-Nord. Der OSC Berlin-Schöneberg setzte sich zweimal gegen die "Pinguine" vom ES Weißwasser durch und der Mannheimer ERC und TuS Wiehl siegten jeweils gegen den GSC Moers.
    OSC Berlin-Schöneberg - ES Weißwasser 5:2 (1:0,3:1,1:1) - ES Weißwasser - OSC Berlin-Schöneberg 1:5 (1:1,0:0,0:4)
    Der OSC Berlin-Schöneberg bleibt auch nach den beiden Spielen gegen Weißwassers "Pinguine" ohne Punktverlust, hatte aber im zweiten Spiel in Weißwasser auch Glück vonnöten. In beiden Partien zeigte sich der OSC sehr routiniert und konsequent im ausnutzen der Torchancen. Vor allem Neuzugang Sandra Kinza setzte dem Spiel ihr Stempel auf. Zwar spielte sie wenig spektakulär, doch mit ihren Pässen öffnete sie immer wieder das Spiel und setzte ihre Mitspielerinnen gut in Szene, was auch zu zwei Toren führte. Weißwasser war vor allem kämpferisch voll auf der Höhe, vermochte aber in Berlin keine entscheidenden Akzente zu setzen. Nach der Führung durch Michaela Hildebrandt (19.), erhöhte Claudia Grundmann (25.) auf 2:0, ehe Silke Meyer für den ESW verkürzte. Nachlässigkeiten in der Verteidigung brachten den gastgebenden OSC aber noch im zweiten Drittel zwei Tore (Bianca Schmidt 28., Claudia Grundmann 30.). Das letzte Drittel hatte dann wenig mit Eishockey zu tun. Fanny Klenner (43.) für den ESW und Sandra Grütter (52.) für den OSC trafen zwar noch mal, doch ein mächtiger Regenschauer stahl allen die Show. Als der Puck völlig im Wasser verschwand mußte eine halbstündige Eisaufbereitung her um reguläre Bedingungen herzustellen. Vielleicht sollte man auf der Fahrt nach Berlin-Neukölln demnächst Schwimmwesten mitnehmen. Auf jeden Fall ertrugen die Akteure diese Tortour mit beeindruckender Geduld. Das Spiel in Weißwasser fand vor knapp 200 Zuschauern statt und Berlin nutzte hier noch konsequenter jeden Fehler der Weißwasseraner Mannschaft. Bianca Schmidt (4.), Michaela Hildebrandt (43./51.), Birgit Bandelow (43.) und Sandra Kinza (54.) waren für Berlin erfolgreich und sicherten in einem verbissen geführten Kampf beide Berliner Punkte. Für Weißwasser traf Silke Meyer (11.). Weißwasser hielt das Spiel lange Zeit offen, war aber vor dem gegnerischen Tor zu hektisch und ungestüm. Allerdings half des OSC auch dreimal der Pfosten. Am Ende war eines klar: Wenn der OSC Berlin-Schöneberg in jedem Spiel soviel Glück hat, dann ist die Viertelfinalteilnahme als selbstgestecktes Ziel durchaus möglich.
    Mannheimer ERC - GSC Moers 6:1 (1:0,3:0,2:1) -

    TuS Wiehl - GSC Moers .10:1 (3:1,3:0,4:0)
    Der Mannheimer ERC gewann sein Heimspiel gegen den GSC Moers klar mit 6:1. Den baden-württembergerinnen genügte dabei eine durchschnittliche Leistung um gegen das Tabellenschlußlicht beide Punkte einzufahren. Beste Spielerin auf dem Eis war Mannheims Nationalstürmerin Corinna Pelant, die das 5:1 schoß und zu drei weiteren Toren Vorlagen gab. Außerdem war Anja Scheytt dreifache Torschützin, während sich Heidi Fougere und Petra Weber jeweils einmal in die Torschützenliste eintrugen. Für Moers führte ein Spielzug der Neuzugänge zum Erfolg. Auf Vorarbeit von Marion Justen erzielte Sabine Küpper den Ehrentreffer. Insgesamt war Moers sehr defensive eingestellt und bemühte sich das Ergebnis in Grenzen zu halten. Ohne größere Probleme absolvierten die "Huskies" vom TuS Wiehl ihre Partie gegen den GSC Moers. Überragende Spielerin war Raffaela Wolf die 5 Tore erzielte. Außerdem trafen Leila Dekmejere dreimal und Beate Koß zweimal für den Gastgeber, während Melanie Lente für Moers erfolgreich war.
    (Eishockey-News)


     

    17.11.96 Mannheim überrascht Grefrath mit 5:2

     

    - Frankfurt, Wiehl und Bergkamen halten alles offen -
    [S.K.] Die Damen des Mannheimer ERC scheinen so langsam aber sicher in Fahrt zu kommen. Im Spitzenspiel des Wochenendes überraschten die Spielerinnen um Kapitän Anja Schnetz den Ligafavoriten Grefrather EV mit 5:2 (2:0,1:1,2:1). In diesem Spiel hielten die Gastgeber alle Trümpfe fest in ihrer Hand und zeigten wegen einer geschlossenen Mannschaftsleistung ihre beste Saisonleistung. Zudem taten die beiden schnellen Tore von Nationalstürmerin Corinna Pelant (1.) und Martina Schmitt (11.) ihr übriges und wirkten wie eine Initialzündung. Die Mannschaft spürte das sie an diesem Tag auch gegen den großen Favoriten bestehen kann. Lediglich im zweiten Abschnitt nach dem Melanie Rach (23.) für Mannheim und Nationalstürmerin Iris Heußen (25.) für die "Panther" trafen, leisteten sich die Gastgeber einen Durchhänger und MERC-Goalie Nadine Spanihel rückte in den Mittelpunkt. So dauerte es bis in die 44. Minute ehe die Holländerin Barbara Van der Linden auf 2:3 verkürzte, aber den Grefratherinnen nur kurzzeitig Hoffnung gab. Denn bereits 53 Sekunden später war es Antje Pfau, die von Tina Obermann und Petra Weber bedient wurde, und ihr Team endgültig auf die Siegerstraße brachte. Schließlich gelang Verteidigerin Petra Weber noch der Treffer zum 5:2-Endstand (54.), der auch in dieser Höhe für den Mannheimer ERC verdient war. Nach diesem überraschenden Ausgang ist der Kampf in der oberen Tabellenhälfte noch interessanter geworden, stehen haben doch alle wichtigen Teams jeweils schon Punktverluste erlitten. Den "Bären" des EC Bergkamen gelang in ihrem 3. Heimspiel endlich der erste volle Erfolg. Gegen die "Pinguine" vom ES Weißwasser hieß es nach einem harten Kampf am Ende 3:2 (0:0,2:1,1:1) für die Gastgeber. Beide Seiten gingen dezimiert in die Partie. Bei den "Bären" fehlte Verteidiger-As Ines Molitor, während die Gäste gleich auf einen kompletten Block verzichten mußten. Dennoch war das Tempo in der Partie sehr hoch und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Nach torlosen ersten Drittel legte der ECB zwei Tore durch Michaela Kiefer (21.) und Nicole Hertrich (33.) vor und es schien als sei eine kleine Vorentscheidung gefallen. Doch wie in der Vorwoche gegen Berlin zeigte Weißwasser das Moral im Team steckt und sie zurückfighten kann. Kurz vor der zweiten Drittelpause schoß Sindy Genenncher (40.) den Anschlußtreffer und in der 49. Minute gelang Heike Elsner sogar in Unterzahl der nun verdiente 2:2-Ausgleich. Wer nun gedacht hatte das Spiel hätte eine Wende genommen, sah sich abermals getäuscht. Denn erneut Michaela Kiefer (54.) nutzte ihre Chance eiskalt und bescherte den "Bären" damit den Sieg. Nach der Begegnung bemängelte ECB-Coach Klaus Dolle die seiner Meinung nach, "überaus unfaire Spielweise der Weißwasseraner Mannschaft". Allerdings übte er auch Selbstkritik, da er nach dem zweiten Drittel die gutaufgelegte Stefanie Nehrig gegen Sandra Herford im Tor austauschte und damit für Verunsicherung in den eigenen Reihen sorgte. Letztendlich war es ein Zittersieg für die Westfalen. Im zweiten Weißwasser-Spiel gab es beim Vizemeister TuS Wiehl lange einen offenen Schlagabtausch. Erst im letzten Drittel gelang es den "Huskies" durch Raffaela Wolf (44./51.) und Regina Kaestle (50.) den 6:2 (2:1,1:1,3:0) Sieg zu sichern. Bis dahin hatte Weißwasser dem Gastgeber Paroli geboten und wurde dafür auch vom anwesenden Nationaltrainer Rainer Nittel gelobt. Schließlich siegte Wiehl durch die Antreiberqualitäten von Sandra Gallittu und der individuelle Klasse von Raffaela Wolf. Dagegen brachte sich Weißwasser in beiden Wochenendspielen durch eine schlechte Chancenverwertung selbst um bessere Ergebnisse oder sogar Punkte. Die weiteren TuS-Tore schossen Laila Dekmejere (7.), Raffaela Wolf (20.) und Britta Schwethelm (38.) und beim ESW waren Silke Meyer (10.) sowie Debütantin Susann Götz (30.) erfolgreich. Die zweite Zweistellige Niederlage innerhalb einer Woche mußten die Damen des GSC Moers einstecken. Gegen die "Lady Lions" des Frankfurter ESC hielt das Abwehrbollwerk nur ein Drittel, dann setzte sich besonders die erste Angriffsreihe des FESC immer mehr durch und schoß ein 10:0 (1:0,5:0,4:0) heraus. Damit blieb Moers auch erstmals in dieser Saison der Ehrentreffer versagt. Bei Frankfurt die erneut auf Stefanie Komma verzichten mußten, dafür aber Marjaana Tommola wieder dabei hatten, war Nationalstürmerin Natascha Schaffrik am auffälligsten. Sie erzielte 5 Tore und legte für zwei weitere auf. Außerdem glänzte Jutta Michael mit vier Vorlagen und das gesamte Frankfurter Überzahlspiel wurde erstmals seinen Namen gerecht. Vier von sieben Powerplays nutzten die Hessen zu Toren. Die restlichen Treffer gehen auf das Konto von Monika Herold und Petra Kunkel je 2 sowie Patricia Nink.
    (Eishockey-News)


     

    23.11.96 Mannheimer ERC - EC Bergkamen

    MERC-Damen weiter auf Erfolgskurs : Zum vierten Sieg in Folge kam die Damenmannschaft des Mannheimer ERC in ihrem Heimspiel gegen den EC Bergkamen. Nach konzentriertem Beginn führte die Mannschaft des MERC bereits nach zehn Minuten durch Tore von Antje Pfau, Anja Scheytt (2) und Corinna Pelant mit 4:0. Aber anstatt ihre Torbilanz weiter zu verbessern, paßte sich die Heimmannschaft dem harmlosen Spiel der Gäste aus Bergkamen an, so daß lediglich 5 Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels Anja Scheytt mit ihrem dritten Tor auf 5:0 erhöhte. Gegen Ende des letzten Drittels wurde die Partie zunehmend härter, was vor allem an den beiden Unparteiischen lag, denen die Partie zu diesem Zeitpunkt längst entglitten war, und die mit umstrittenen Entscheidungen nicht gerade für Beruhigung sorgen konnten. In der 57. Minute kamen die Gäste aus Bergkamen durch Michaela Kiefer in Überzahl zum Ehrentreffer.
    Aufstellung: Mannheim: Spanihel, Schnetz, Loth, Weber, Keune, Pelant, Scheytt, Weisz, Pfau, Obermann, Heitzmann, Rach
    Bergkamen: Nehrig, Spier, Bohe, Hank, Kemmerich, Kliefloh, Psink, Hanzog, Schneegans, Grauer, Maluga, Hertrich, Kiefer, Hoefer, Wiewiora -Tore: 1:0 Pfau (Obermann, Keune) 1:37; 2:0 Scheytt (Weisz, Loth) 2:37; 3:0 Scheytt (Pelant, Weisz) 6:44; 4:0 Pelant (Scheytt, Schnetz) 10:48; 5:0 Scheytt (Pelant) 34:31; 5:1 Kiefer pp 55:47 Strafen: Mannheim 6 min, Bergkamen 4 min
    (Andreas)


     

    07.12.96 Mannheim - Frankfurt

    Gelungene Revanche ! Die Mannheimer Damen haben sich für die schmerzhafte Niederlage im ersten Saisonspiel gegen den Frankfurter ESC revanchiert. Am Samstagabend schickten sie die Frankfurterinnen mit demselben Ergebnis nach Hause, das sie auch aus Frankfurt mitnehmen mussten. Kurios dabei, dass das entscheidende 4:2 - wie auch im Hinspiel in Frankfurt - fiel, als die Gastmannschaft die Torhüterin zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis nahm. In dem harten, von den Schiedsrichtern Werner und Feser souverän geleiteten, Spiel markierten die Frankfurterinnen durch Jutta Michael (8.) und Betina Losor (10.) eine 2:0-Führung, die zu diesem Zeitpunkt sogar noch höher hätte ausfallen können. Die zahlreichen Chancen der Gäste wurden jedoch durch die sicher haltende Nationaltorhüterin Nadine Spanihel zunichte gemacht. In der 16. Minute gelang Anja Scheytt im Nachsetzen der Anschlusstreffer zum 1:2. Im zweiten Drittel wurde dann mehr Druck gemacht und die Mannheimerinnen setzten sich im Frankfurter Drittel fest, einzig die schwache Chancenverwertung verhinderte den verdienten Ausgleich. Selbst eine vierminütige Überzahlsituation blieb ungenutzt. Drei Minuten vor Drittelende gelang Anja Scheytt mit ihrem 10. Saisontor das erlösende 2:2. Das letzte Drittel begann hektisch; mehrere Strafzeiten, die aber ohne weitere Konsequenzen blieben, waren die Folge. Nach der Hälfte des letzten Abschnitts organisierte MERC-Trainer Andreas Keune seine Sturmformationen neu und stellte auf zwei Reihen um. Es sollte jedoch bis zur 59. Minute dauern, bis sich diese Umstellung auszahlte, als die gut aufgelegte Anja Scheytt ihren dritten Treffer zu einem lupenreinen Hat-Trick markierte. Kurz vor Spielende konnte sich Antje Pfau im eigenen Drittel die Scheibe erkämpfen, die inzwischen sechs Frankfurter Feldspielerinnen überlaufen und den Puck aus kurzer Distanz ins leere Tor setzen.
    Tore: 0:1 Jutta Michael (8.), 0:2 Betina Losor (10.), 1:2 Anja Scheytt (16.), 2:2 Anja Scheytt (37.), 3:2 Anja Scheytt (59.), 4:2 Antje Pfau (60.) - Strafzeiten: Mannheim 10 min., Frankfurt 14 min. Aufstellung: Mannheim: Spanihel, Schnetz, Loth, Keune, Weber, Pelant, Scheytt, Weiss, Pfau, Obermann, Heitzmann, Schmitt, Rach
    Frankfurt: Holz, Mika, Knoeffel, Kunkel, Pehl, Tommola, Dahler, Michael, Herold, Schaffrik, Losor, Nick, Ollhoff, Bilek, Finke, Cavalci
    (Andreas)


     

    08.12.96 Mannheimer ERC revanchiert sich an "Lady Lions" mit 4:2

     

    - Berlin läßt Punkte in Grefrath und Wiehl -
    [S.K.] Mannheimer ERC - Frankfurter ESC 4 : 2 (1:2,1:0,2:0) - Im Prestigeduell zwischen dem Mannheimer ERC und Frankfurt’s "Lady Lions" galt es für die Baden-Württembergerinnen für ihre bisher einzige Niederlage zum Saisonauftakt Revanche zu nehmen, während bei Hessens bester Damenmannschaft mit jedem Punktverlust das Zittern um die Viertelfinalteilnahme immer größer wird. Die Partie begann dann auch so Recht nach dem Geschmack der Gäste, denn eine schnelle 2:0-Führung durch Jutta Michael (8.) und Betina Losor (10.) ließen die Hoffnungen wachsen. Doch Anja Scheytt verkürzte schon kurze Zeit später und sollte sich auch später noch nachhaltig in Erinnerung bringen. Zwar spielte Frankfurt endlich aggressiv und erzeugte fast über die gesamte Spielzeit mehr Druck, verpaßte aber weitere Einschußmöglichkeiten bzw. scheiterten an MERC-Goalie Nadine Spanihel. Anders hielt es Mannheim. Obwohl sie eine der schwächsten Saisonleistungen ablieferten blieben sie im Spiel, vor allem weil ihre Nachwuchsspielerin Anja Scheytt zusammen mit ihren Sturmpartnerinnen Corinna Pelant und Constanze Weiß seit Wochen in blendender Verfassung ist und auch Tore produziert. Dem 2:2 (37.) ließ Anja Scheytt auch noch das alles entscheidende 3:2 (59.) folgen. Damit war sie (unverschuldet) Matchwinner, denn zuvor konnte sich Frankfurt mehrmals vor dem Mannheimer Gehäuse festsetzen, kam zu Torchancen, blieb aber letztlich erfolglos. So war es am Ende ein glücklicher Sieg, den auch das "Empty-Net-Goal" von Antje Pfau 31 Sekunden vor dem Ende nur noch statistische Deutlichkeit gab. Durch den 4:2-Erfolg steht Mannheim auf Platz 2 jenseits von allen Sorgen, unterdessen Frankfurt nun sechs Endspiele hat um den Sprung über den "Strich" zu schaffen. Allerdings kann den "Lady Lions" zu gute gehalten werden, mit Grefrath zusammen das bisher schwerste Programm absolviert zu haben.
    Grefrather EV - OSC Berlin-Schönberg 5 : 2 (2:1,1:0,2:1)
    TuS Wiehl - OSC Berlin-Schönberg 8 : 2 (2:1,4:1,2:0)
    EC Bergkamen - Grefrather EV 0 : 4 (0:1,0:1,0:2)
    (Eishockey-News)


    ES Weißwasser - Mannheimer ERC 2 : 3 (1:0,1:1,0:2) - Nach einem langen und schweren Kampf nahm der Mannheimer ERC beide Punkte aus der Lausitz mit. Die zweimalige Führung für Weißwasser, durch Tore von Birgit Engmann (14.) und Heike Elsner (33.), egalisierten zunächst Petra Weber (23.) und Antje Pfau (53.), ehe Birgit Keune (55.) den insgesamt nicht unverdienten aber dennoch glücklichen Erfolg sicherte. Dem Spielverlauf nach wäre ein Remis am gerechtesten gewesen, hatten doch beide etwa gleiche Spiel- und Chancenanteile. Das trotz der mitunter hochkarätigen Chancen nicht mehr Tore fielen, lag in erster Linie an den beiden Torsteherinnen Anja Janke (Weißwasser) und Nadine Spanihel (Mannheim) die ihrer Mannschaft ein großer Rückhalt waren. Dennoch ließ nicht einmal der Doppelpunktgewinn auf Mannheimer Seite richtig Freude aufkommen, so enttäuscht war man von der eigenen Leistung.
    OSC Berlin-Schöneberg - Mannheimer ERC 6 : 3 (1:1,2:1,3:1) - Was tagszuvor Weißwasser versagt blieb, schafften die Hauptstädterinnen gegen die Damen des Mannheimer ERC. Durch ein souveränes und völlig verdientes 6:3 gelang dem OSC Berlin der erste Sieg seit 5 Jahren über die Baden-Württembergerinnen. Damit endete auf Mannheim’s Pannenwochenende (auf Grund eines Busdefektes saßen Mannheim’s Eisamazonen stundenlang in Weißwasser fest, kamen erst in der Nacht in der Hauptstadt an und hatten somit alles andere als eine optimale Spielvorbereitung) eine Serie von sechs siegreichen Spielen. Zudem lieferte Berlin eine der stärksten Saisonleistungen ab und schon wird das überraschende Ergebnis erklärlich. Die Gastgeber konnten sich auf den Rückhalt ihrer Torfrau Ilona Meyer verlassen und waren zu jeder Phase des Spieles optisch überlegen. Routinier Sandra Kinza, die einen Penalty verwandelte, sowie Claudia Grundmann trafen für den OSC je zweimal, was Anja Scheytt für den MERC auch glückte. Die weiteren Treffer erzielten Bianca Schmidt und Ramona Weiß für Berlin sowie Corinna Pelant für die Gäste.


     

    22.12.96 Favoriten verteilen kein Weihnachtsgeschenke

     

    - Grefrath, Wiehl und Mannheim hatten es aber sehr schwer in ihren Spielen -
    [S.K.] Man möchte meinen da hätten die Damen wenige Tage vor Weihnachten besseres zu tun, als quer durch Deutschland zu reisen, um ein paar Bundesliga-Punktspiele zu absolvieren. Aber weit gefehlt: Die Bundesliga-Nord führte mit vier Spielen ein straffes Programm durch. Zumindest in Sachen Terminstreß sind die Damen schon Professionell. Mit zwei Vergleichen in Berlin und Weißwasser hatten die "Huskies" des TuS Wiehl die schönste Weihnachtsvorbereitung.


    OSC Berlin-Schöneberg - TuS Wiehl 2 : 4 (1:1,1:1,0:2)


    Grefrather EV - EC Bergkamener Bären 4 : 1 (0:0,3:1,1:0)


    GSC Moers - Mannheimer ERC 2 : 4 (1:1,0:2,1:1) - Mit dem besten Saisonergebnis und einer guten Leistung beendete der GSC Moers das Jahr ’96. Gegen den Tabellendritten aus Mannheim hielt man das Ergebnis das gesamte Spiel über offen. Melanie Lente brachte ihre Farben sogar in Führung (4.) und auch wenn in der Folgezeit nur Anja Scheytt (17./38.), Melanie Rach (37.) sowie Tina Obermann (49.) für den MERC erfolgreich waren, ehe Aline Miller (53.) zum 2:4-Endstand einschoß, die Gäste taten sich mit der kompakten Abwehr der Gastgeberinnen sehr schwer. Letztlich fiel die Entscheidung zu Gunsten Mannheims im Überzahlspiel, wo zwei von fünf Powerplays in Toren umgemünzt wurden.
    (Eishockey-News)


    05.01.97 Favoritensiege in Bundesliga-Nord

    - Wiehl-Rückkehrerin Natascha Schaffrik erzielt zwei Tore gegen Ex-Verein -
    [S.K.] Zieht man die Ergebnisse der ersten Spiele des neuen Jahres zu Rate, dann sind die Spielerinnen aus Wiehl, Mannheim und Bergkamen besser ins neue Jahr gerutscht, hingegen in Frankfurt, Weißwasser und Moers weiterhin Katerstimmung herrschen müßte. Doch alles halb so wild, denn zumindest für die beiden Tabellenletzten sind die Niederlagen kaum überraschend gekommen. Lediglich die Frankfurter "Lady Lions" hatten wenigstens leise Hoffnungen auf den einen oder anderen Punktgewinn bei den Wiehler "Huskies".


    TuS Wiehl - Frankfurter ESC 5 : 1 (3:0,1:0,1:1) - Neben der fast schon letzten Chance für die Gäste auf den vierten und damit letzten Viertelfinalplatz, lag wegen der Rückkehr von Natascha Schaffrik vom FESC zu den "Huskies" zusätzliche Brisanz. Dieser Spannungsmoment verflog aber schnell, weil der Vizemeister neben Natascha Schaffrik auch wieder mit Raffaela Wolf und Beate Koß antrat und die Partie klar diktierte. Zum besonderen Ärgernis der Frankfurter schenkte Natascha Schaffrik ihren ehemaligen Kolleginnen gleich zwei Tore (7./10.) ein, während die Wiedergenesene Raffaela Wolf (15.) mit dem 3:0 die Begegnung fast schon entschied. Laila Dekmejere (37.) und Rebekka Marenbach (59.) für Wiehl sowie Petra Knöffel (44.) zum zwischenzeitlichen 1:4 aus Sicht der "Lady Lions" erzielten die weiteren Treffer. Zwar gewannen die "Huskies" in den letzten Wochen auch ohne ihre vielen verletzten Leistungsträger, doch nach deren Rückkehr aufs Eis scheinen die Resultate wieder deutlichere Gestalt anzunehmen.


    EC Bergkamen - GSC Moers 9 : 1 (3:1,3:0,3:0) - Völlig souverän lösten Bergkamens Bären ihre Aufgabe gegen die Damen des GSC Moers. Schönster Nebeneffekt des hohen Sieges waren die Torschützen. Mit Natalie Höfer und Michaela Kliefoth (je 2) schossen zwei Stürmerinnen Tore, die sonst selten im Rampenlicht stehen. Auch Verteidigerin Manuela Schonz war das erstemal erfolgreich, sie zählt aber zu den etablierten Spielerinnen, genauso wie Traudel Maluga (2), Silvia Schneegans und Ines Molitor die für die restlichen Tore verantwortlich waren. Den GSC-Treffer erzielte Silke Eichert.


    Mannheimer ERC - ES Weißwasser 5 : 2 (2:0,3:1,0:1) - Hochmotiviert gingen beide Mannschaften zu Werke. Mannheim’s Damen wollten zeigen das sie den Gästen aus der Lausitz eigentlich deutlicher überlegen sind als es das Hinspiel auszusagen vermochte und bei den "Pinguinen" aus Weißwasser kam die zweite Garde zum Zug nach dem sechs Leistungsträgerinnen daheim blieben. Mannheim dominierte das Spiel, zwang die Gästen zu Fehlern und nutzte vor allem seine Einschußmöglichkeiten besser aus. Im zweiten Abschnitt nutzten die schnellen Corinna Pelant und Anja Scheytt die sich bietenden Räume und entschieden das Spiel endgültig. Bei Weißwasser erarbeitete sich die erste Angriffsformation, die als einzige komplett war, eine Vielzahl von Chancen, die aber mit einer Ausnahme ungenutzt blieben. Die Torschützen: Constanze Weiß (3.), Patricia Heitzmann (15.), Corinna Pelant (30./38.) sowie Anja Scheytt (40.) für Mannheim; während für die Gäste Silke Meyer (35.) und Elisabeth Keller (55.) trafen.

    Spiele vom Wochenende:	
    
    		Wiehl		Frankfurt	5 : 1	(3:0,1:0,1:1)
    
    04./05.01.1997	Bergkamen	Moers		9 : 1	(3:1,3:0,3:0)
    
    		Mannheim	Weißwasser	5 : 2	(2:0,3:1,0:1)
    
    		Frankfurt	Weißwasser	erst Sonntagmittag
    
    Ntr. 22.12.96	Weißwasser	Wiehl		2 : 3	(1:1,1:0,0:2)
    
    
    
    Aktueller Tabellenstand:	
    
    1.	Grefrather EV		12	56 : 14	21 :  3
    
    2.	TuS Wiehl		11	57 : 27	18 :  4
    
    3.	Mannheimer ERC		10	47 : 28	16 :  4
    
    4.	OSC Berlin-Schöneberg	10	39 : 31	12 :  8
    
    5.	Frankfurter ESC		10	34 : 38	 8 : 12
    
    6.	EC Bergkamener Bären	12	39 : 49	 9 : 15
    
    7.	ES Weißwasser		10	23 : 38	 2 : 18
    
    8.	GSC Moers		11	 9 : 79	 0 : 22


    (Eishockey-News)


    Grefrather EV - Mannheimer ERC 5 : 1 (1:0,2:0,2:1) - Klarer als erwartet siegte der Grefrather EV im Gipfeltreffen mit dem Mannheimer ERC. Der Ausfall von Petra Weber beim kleinen Kader des MERC wirkte sich stärker aus als das Fehlen von Iris Heußen und Andrea Krudwig auf Grefrather Seite. Zumal die "Panther" kurz vor dem Ende der Transferzeit mit Ilona Holliday eine sehr routinierte Verteidigerin in ihr Team holten. Die ohnehin schon sehr sichere Abwehr dürfte damit noch mehr halt bekommen. Dieses Spiel indes entschied die erste Grefrather Angriffsreihe. Monika Spring und Miriam Thimm trafen beide zweimal und wurden jeweils von der holländischen Nationalspielerin Barbara Van der Linden bedient. Den fünften Treffer erzielte Steffi Sillekens, während Corinna Pelant für Mannheim traf. Beste Akteur in beiden Teams waren die Goalies Esther Thyßen (Grefrath) und Nadine Spanihel (Mannheim)


    19.01.97 Alle Messen in Bundesliga-Nord gesungen

     

    - Grefrath 1., Wiehl 2., Mannheim 3. und Berlin als 4. vertreten Norden in Viertelfinale -
    [S.K.] In der Bundesliga-Nord geht seit letztem Wochenende nichts mehr. Alle entscheidenden Tabellenplätze sind vergeben und fortan können sich alle Mannschaft gezielt auf das Viertelfinale bzw. ihre Relegationsrunde vorbereiten. Ultimativ die Nr. 1 sind wie in der letzten Saison die Mädels des Grefrather EV. Dafür können sie sich nichts kaufen, dennoch herzlichen Glückwunsch!
    Mannheimer ERC - OSC Berlin-Schöneberg 9 : 3 (6:1,1:1,2:1) - In der Begegnung zwischen dem Mannheimer ERC und OSC Berlin-Schöneberg ging es vorrangig darum ob Berlin noch vom viertel Platz wegkommt, um für das Viertelfinale den ’schlechteren’ Südligisten vor die Kelle zu bekommen. Nach dem Berlin das Hinspiel 6:3 gewann, waren sie im direkten Vergleich in der Vorhand und hätten selbst mit einer knappen Niederlage leben können. Aber mit einem furiosen Auftaktdrittel zerstörten Mannheims Damen schnell die theoretischen Rechenspiele der OSC-Ladys auf den dritten Tabellenplatz und siegten letztlich deutlich 9:3 (6:1,1:1,2:1). Die Gastgeber zerlegten regelrecht die Hauptstädterinnen in kürzester Zeit. Zweimal Antje Pfau (9./13.), Petra Weber (9.), Anja Scheytt (9.), Corinna Pelant (10.) und Melanie Rach (14.) brachten eine Rekord-Torflut über den OSC, bei nur einem Gegentreffer durch Michaela Apel (12.). Kein Wunder das Ilona Meyer beim Stand von 3:0 entnervt ihr Heiligtum Katja Panse überließ, die aber an diesem Tag auch nicht vom Glück verfolgt schien und ebenfalls gleich dreimal den Puck aus den Netz holen mußte. Seit langem trat der MERC wieder in guter Verfassung auf, ließ es aber mit dem Toreschießen ab dem zweiten Abschnitt ruhiger angehen. Dem OSC kann zu Gute gehalten werden, daß mit Sandra Kinza, Claudia Grundmann und Michaela Hildebrandt die drei torgefährlichsten Angreiferinnen fehlten. Dennoch versuchte die Mannschaft ihr Möglichstes und verkürzte das Ergebnis auf 2:6 (30.) durch Jenny Friede und 3:7 (Sandra Grütter / 45.). Für mehr reichte es nicht, weil der Mannheimer ERC clever genug war um seinen Part sicher herunterzuspielen. Nochmals Anja Scheytt (52.) und Melanie Rach (59.) sorgten endgültig klare Fronten. Den einzigen MERC-Treffer im Mittelabschnitt erzielte Patricia Heitzmann (34.).
    Grefrather EV - ES Weißwasser 3 : 1 (2:1,0:0,1:0) - Den inoffiziellen Titel ’Bundesliga-Nord-Meister’ hängte sich der Grefrather EV nach einem glanzlosen 3:1 (2:1,0:0,1:0) über den ES Weißwasser um. Die "Panther" begannen als ob sie den "Pinguinen" eine saftige Packung verpassen wollten. In den ersten Minuten schnürte Grefrath seinen Gast im eigenen Drittel ein und ging folgerichtig durch Melanie Weddershoven (7.) und Barbara Van der Linden (9.) schnell 2:0 in Führung. Danach konnte sich Weißwasser von der Umklammerung befreien und verkürzte durch Verteidigerin Elisabeth Keller (13.). Nun verflachte die Begegnung, weil Grefrath den Spielfaden verlor und Weißwasser sich auf das Stören des Grefrather Aufbauspieles konzentrierte und über Konter den Erfolg suchte. Die Entscheidung fiel mit dem Überzahltreffer durch Stefanie Pütz (51.), ihrem ersten Tor nach einjähriger Babypause. Auf jeden Fall wurde mit den Grefrather "Panthern" eine würdige Mannschaft Erster der Bundesliga-Nord, denn das Team kann sich in allen Bereichen sehen lassen. Zwei überaus ausgeglichene Torhüterinnen, die zusammen mit der resoluten Verteidigung lediglich knapp 1 Gegentor pro Spiel zuließen und eine erste Sturmformation die keinen Vergleich scheuen braucht, waren die Hauptgaranten für den abermaligen ersten Tabellenplatz.
    Frankfurter ESC - OSC Berlin-Schöneberg 3 : 2 (0:1,2:0,1:1) - Nur gut das Berlin schon im Viertelfinale steht, denn buchstäblich auf der Ziellinie scheint den Hauptstädterinnen (ergebnismäßig) die Puste auszugehen. Auf dem Eis war die Mannschaft ganz lebendig, versäumte es aber bereits im ersten Drittel das Spiel für sich zu entscheiden. Hier schien es, als gäbe es nur eine Richtung - die zeigte zum FESC-Tor. Den Großchancen en masse für den OSC entsprangen nicht mehr als ein Törchen. Ein Beispiel wie man es nicht machen sollte. Zudem wirkte der Pausentee wohl etwas schläfrig und die "Lady Lions" boten jetzt Paroli. Die Rekonvaleszentin Stefanie Komma hat scheinbar in ihrer langen Pause nichts vom Torinstinkt eingebüßt und brachte ihre Farben durch zwei Treffer (25./40.) in Führung. Zwar konnte Claudia Grundmann (44.) mit ihrem zweiten Treffer zum 2:2 ausgleichen, doch keine zwei Minuten später hatte Frankfurt durch Patricia Nink wieder die Nase vorn. Das Ergebnis hielt bis zum Ende, auch wenn Berlin alles versuchte, den Torhüter hinausnahm und den 3:3-Ausgleichstreffer auf dem Schläger hatte. Die beiden besten Spielerinnen waren Torhüterin Lilian Holz (Frankfurt) und Verteidigerin Birgit Bandelow (Berlin). Auf alle Fälle tat den "Lady Lions" der Sieg zum Vorrundenabschluß sehr gut und zeigte auch, daß die Mädels mit ihrem Neuen alten Trainer Stefan Kagerer wesentlich motivierter zu Werke gingen.
    TuS Wiehl - Mannheimer ERC 6 : 1 (4:0,1:1,1:0) - Durch den Erfolg über den Mannheimer ERC haben die Wiehler "Huskies" den zweiten Platz endgültig sicher und können sich wie ihr Kontrahent in Ruhe auf das Viertelfinale vorbereiten. Wiehl entschied mit einem überlegen geführten ersten Drittel die Partie und rehabilitierte sich für die schwache Leistung aus der Vorwoche. In Raffaela Wolf hatte die Mannschaft eine sichere Torschützin. Sie allein schoß vier Tore. Die weiteren Tore schossen Laila Dekmejere und Cathrin Junker. Bei Mannnheim war Anja Scheytt für den Ehrentreffer verantwortlich, scheiterte aber bei viele weiteren Chancen.
    GSC Moers - ES Weißwasser 2 : 5 (1:1,1:3,0:1) - Im letzten Kampf des Tabellenkellers hielt das Schlußlicht gut mit, verpaßte aber auch die wohl letzte Möglichkeit einen Punkt zu holen. Der Führung durch Sandra Flaschka (5.) folgte nur noch ein Treffer durch Chantal Wagner (32.). Für Weißwasser trafen Sindy Genenncher (30.), Verteidigerin Claudia Tanner (49.) sowie dreimal Mannschaftküken Susann Götz (12./22./37.).


    02.02.97 Mannheim revanchiert sich gegen Wiehl

     

    - Berlin und Bergkamen beenden Vorrunde mit Siegen -
    [S.K.] Erst in der letzten Begegnung fiel die endgültige Entscheidung über das Abschlußklassement der Bundesliga-Nord. Zwar gab es keine Fragen mehr über die Verteilung der Viertelfinalplätze, doch die westfälischen Bären des EC Bergkamen benötigten noch zwei Punkte um den heißersehnten fünften Platz zu erklimmen. Der fünfte Platz ist insofern von Bedeutung da er in der folgenden Relegationsrunde den GSC Moers als Gegner beschert. Die Alternative zu Moers hieße ES Weißwasser. Zweifelsohne die sportlich und vor allem finanziell unattraktivere Variante. Den Nervenkitzel bis zum Schluß hatte sich Bergkamen selbst zu zuschreiben, denn am Samstag verlor die Mannschaft gegen den OSC Berlin-Schöneberg relativ deutlich mit 3:6 (1:2,1:3,1:1). In der von beiden Seiten überaus ruppig geführten Partie (Bergkamen 18 Strafminuten, Berlin 16 Strafminuten) bewiesen die Hauptstädterinnen vor dem ECB-Gehäuse mehr Kaltschnäuzigkeit und entführten damit beide Punkte völlig verdient. Auffallendste Spielerin war OSC-Verteidigerin Sandra Grütter, die ihre Leistung mit drei Treffern krönte. Außerdem wirkte sich der erstmalige Einsatz der ehemalige Eishasen-Torhüterin Carolin Kleffel sehr positiv aus. Die weiteren Treffer erzielten zweimal Claudia Grundmann und Michaela Hildebrandt. Mit dem Erfolg und der dabei gezeigten Leistung verabschiedeten sich die OSC-Ladys positiv aus der Bundesliga Vorrunde, nach dem zuletzt ein Abwärtstrend erkennbar war. Für Bergkamen traf Verteidigerin Ines Molitor doppelt, während Kapitän Silvia Schneegans den ersten Treffer beisteuerte. Insgesamt konnte das Team den kurzfristigen Ausfall der beiden Stürmerinnen Nicole Hertrich und Michaela Kiefer nicht kompensieren und wirkte über weite Strecken unkonzentriert. Da waren die meisten wohl schon im Gedanken in Moers. Dort gab es dann auch am Sonntagabend zu nachtschlafender Zeit den erwarteten Doppelpunktgewinn. Allerdings bekam der hohe Favorit ein blaues Auge verpaßte, denn für den GSC Moers war bis zwei Minuten vor Ultimo der erste Punktgewinn möglich. Als Astrid Waschke zur Hälfte des Spieles die 1:0-Führung von Bergkamen (Torschütze: Silvia Schneegans / 11.) egalisierte (29.), schwante den Gästen schon schlimmes. Die flugs beantragte Auszeit schärfte noch einmal das Visier der Bären und Natalie Höfer (36.), Ines Molitor (37.) sowie Michaela Kliefoth (38.) schossen ein beruhigendes 4:1 heraus. Zu beruhigend wie sich noch herausstellen sollte. Der GSC Moers in den letzten Heimspielen stets mit achtbaren Ergebnissen (-Mannheim 2:4; -Wiehl 2:5; -Weißwasser 2:5), kämpfte sich ins Spiel zurück. Melanie Lente (53.) und Aline Miller (58.) verkürzten bis auf 3:4. Wer weiß wie die Begegnung ausgegangen wären, wenn nicht Traudel Maluga bereits 14 Sekunden nach dem Anschlußtreffer den endgültigen k.o. besiegelt hätte. So gewann Bergkamen schließlich mit 5:3 (1:0,3:1,1:2) und ist um die Erfahrung reicher, den GSC Moers in der Relegationsrunde nicht zu unterschätzen.
    Mannheimer ERC - TuS Wiehl 6 : 3 (1:1,4:2,1:0) - Im Spiel zwischen dem Mannheimer ERC und TuS Wiehl traf die beste Heimmannschaft Mannheim (12:0 Punkte) auf das stärkste Gästeteam (11:1 Punkte). Obwohl beide Teams sicherlich ihre weiße Weste behalten wollten, schien sich bei einigen Aktiven der Ehrgeiz in Grenzen zu halten oder scheuten den letzten Einsatz. Wie sonst ist es zu erklären, daß trotz einer Ansammlung von sehr guten Individualisten lediglich eine Strafzeit ausgesprochen werden mußte. Man ließ den jeweiligen Gegner gewähren, doch zumindest hier taten sich unterschiede auf. Während die "Huskies"-Angreiferinnen Raffaela Wolf und Natascha Schaffrik, immerhin zwei der erfolgreichsten Torschützinnen der Liga, eine Fahrkarte nach der anderen schossen und nur durch Raffaela Wolf (14.) einmal trafen, hatte das Top-Duo der Gastgeberinnen Hochkonjunktur. Auf vierfacher Vorarbeit von Anja Scheytt legte Corinna Pelant den "Huskies" von der 26. bis zur 35. Spielminute vier Eier ins Nest. Danach stand es 5:1 und auch wenn Wiehl durch Beate Koß (37.) und Rebekka Marenbach (40.) noch einmal auf 5:3 herankam, die Entscheidung war gefallen. Die beiden restlichen MERC-Tore erzielten Verteidigerin Birgit Keune (3.) und Nachwuchsspielerin Patricia Heitzmann (56.).
    Bereits am kommenden Wochenende geht es für alle Mannschaft in die nächste Runde. Die vier Erstplazierten spielen in den nächsten beiden Wochen ein Viertelfinale aus, um sich für die 14. Endrunde in Esslingen am 22. und 23. Februar zu qualifizieren. Dabei lauten die Viertelfinalpaarungen Grefrather EV - DEC Tigers Königsbrunn, TuS Wiehl - ESG Planegg, Mannheimer ERC - ESG Esslingen sowie OSC Berlin-Schöneberg gegen den TuS Geretsried. Der Fünfte bis Achte spielt mit den besten Vertretungen der Landesverbände NRW, Niedersachsen und Hessen in zwei Vierergruppen um den Klassenerhalt. Dabei verbleibt nur der jeweils Gruppenerste in der Bundesliga. In der Gruppe 1 ist der EC Bergkamen der große Favorit und muß sich mit den Teams aus Moers, Solingen und Lauterbach auseinandersetzen, während in Gruppe 2 Frankfurt, Weißwasser, Hannover und Herne gegeneinander spielen. Hier dürfte Frankfurt der Favorit sein und Hannover von allen Zweitligisten die größten Außenseiterchancen besitzen.


    06.02.97 Im Spiel zwischen Mannheim (beste Heimmannschaft 12:0 Pt.) und Wiehl (bestes Gästeteam 11:1 Pt.) schien der Ehrgeiz der Aktiven sich in Grenzen zu halten !

    Während die Huskies-Angreiferinnen Raffaela Wolf und Natascha Schaffrik, immerhin zwei der erfolgreichsten Torschützinnen der Liga, eine Fahrkarte nach der anderen schossen, und nur durch R. Wolf (14.) einmal trafen, hatte das Top-Duo der Mannheimerinnen Hochkonjunktur. Auf vierfacher Vorarbeit von Anja Scheytt legte Corinna Pelant den Huskies von der 26. bis zur 35. Spielminute vier Eier ins Nest. Danach stand es 5:1. Und wenn auch Wiehl durch Beate Koß (37.) und Rebekka Marenbach (40.) noch auf 5:3 herankamen, die Entscheidung war gefallen ! Die beiden restlichen MERC-Tore erzielten Birgit Keune (3.) und Patricia Heitzmann.
    Mit einem 7:4 über den Angstgegner Planegg, beendeten die Moskito-Damen von Geretsried ungeschlagen die Meisterschaftsrunde. Es dauerte für Moskitospiele ungewöhnlich lange, bis der erste Treffer fiel. Wilfriede Schmid brachte in der 10.min den Puck im ESC-Tor unter, und eine min. später schoss Rosi Strobl das 2:0. Die Gäste kamen in der 13.min durch Nina Linde zum Anschlußtreffer. Nadine Marquardt schaffte dann den Ausgleich ! Erst im letzten Drittel lief es dann für Geretsried wie geschmiert. Innerhalb von drei min. (44, 45, 47) trafen Andi Weißbach, Christina Oswald und Wiltrud Schmid zum 5:2. Und weils so schön war, steuerten Ch.Oswald und Stephanie Frühwirt noch zwei weitere Tore bei. Kurz vor dem Ende kamen die Gäste noch durch Nadine Marquardt und Elke Wiegand auf 4:7 heran.

    Renate Ostrowski - Managerin des OSC Berlin trat nach 18 Jahren Dameneishockey unerwartet zurück.

    Der EHC Salzgitter beantragte Konkurs, Spielbetrieb wurde vorerst eingestellt !

    Der EV Landshut verpasste durch die 6:0 Niederlage beim EC Planegg den Einzug in die Play-Off-Runde.

     


    09.02.97 Harte Fights in Viertelfinal-Hinspielen

    - OSC-Managerin Renate Ostrowski erklärt Rücktritt -
    [S.K.] Ausschließlich Favoritensiege standen in den Viertelfinal-Hinspielen zu Buche. Am eindrucksvollsten setzten sich dabei der Titelverteidiger ESG Esslingen mit 7:0 (2:0,1:0,4:0) in Mannheim und der Grefrather EV beim 6:1 (2:0,2:0,2:1) über Königsbrunn in Szene. Der Anfang soll den Mädel’s aus der Hauptstadt gehören, denn ihnen gelang im Heimspiel gegen TuS Geretsried fast eine Sensation.
    OSC Berlin-Schöneberg - TuS Geretsried 3 : 4 (1:2,1:0,1:2) -


    Grefrather EV - DEC Tigers Königsbrunn 6 : 1 (2:0,2:0,2:1) -


    Mannheimer ERC - ESG Esslingen 0 : 7 (0:2,0:1,0:4) - Den größten Hinspielerfolg feierte der Titelträger der vergangenen beiden Jahre ESG Esslingen mit seinem 7:0 Auswärtserfolg in Mannheim. Die mit drei Superstars gespickte Mannschaft war jederzeit Herr der Lage und diktierte das Geschehen. Trotz drückender Überlegenheit dauerte es immerhin bis in die 52. Spielminute ehe mit dem vierten Esslinger Treffer endgültig der Widerstand der Gastgeberinnen zerbrach. Bis dahin stemmten sich die MERC-Damen, allen voran ihre Torhüterin Nadine Spanihel, gegen eine drohende Deklassierung. Die hervorragende Leistung der Mannheimer Schlußfrau nötigte auch dem am Ende deutliche siegenden Gästen Respekt ab. Ihr Gegenüber Stephanie Kürten hatte bei der Übermacht ihres Teams weit weniger zu tun, ließ sich aber trotz mangelnder Beschäftigung nicht überraschen. Mit der Besetzung und dem Auftreten der ESG Esslingen an diesem Tage hievt sich die Mannschaft automatisch auf den Favoritenthron der diesjährigen Meisterschaft. Leider gab es auch hier mit Stürmerin Stefanie Montag (Schlüsselbeinbruch), nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einer Mannheimerin, eine schwerverletzte Spielerin zu beklagen. Die ESG-Tore erzielten Sandra Kürten 2, Marlen Skiba, Sabine Kürten, Alexandra Schulz, Sandra Kunzmann und Maren Valenti.


    ESC Planegg - TuS Wiehl 3 : 5 (1:5,1:0,1:0) -
    (Eishockey-News)


    16.02.97 Endrunde in selber Besetzung wie im Vorjahr

    - Wiehl und Geretsried deklassieren Planegg und Berlin -
    [S.K.] Erneut bewiesen die Favoriten ihre Vormachtstellung und gewannen ausschließlich ihre Spiele. Neben dem angestrebten Titelgewinn verspricht die Vergabe der erfolgreichsten Skorerin in dieser Saison ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu werden. Raffaela Wolf holte neun (!) Skorerpunkte, Maren Valenti traf fünfmal und wurde viermal von Sandra Kürten (beide Esslingen) bedient, während Christina Oswald und Andrea Weißbach (beide Geretsried) je dreimal ins gegnerische Gehäuse trafen.
    TuS Wiehl - ESC Planegg-Würmtal 11 : 1 (0:1,5:0,6:0) -


    ESG Esslingen - Mannheimer ERC 7 : 2 (2:0,1:1,4:1) - Etwas mühsamer als in Mannheim tat sich der Deutsche Meister ESG Esslingen im eigenen Eisstadion. Es dauerte immerhin eine Viertelstunde bis zum 1:0 durch Maren Valenti. Als Jeanette Jung (18.) gleich noch einen weiteren Treffer folgen ließ erwarteten die 400 Zuschauer ein erneutes Schützenfest, doch daraus wurde erstmal nichts. Tina Obermann (24.) und Melanie Rach (43.) brachten den MERC zum 2:1 bzw. 3:2 heran und fühlten dem großen Favoriten auf den Zahn. Aber es bewahrheitete sich wieder, daß man schlafende Riesen lieber nicht wecken sollte. Sabine Kürten (42.) und Maren Valenti (49./54./55.) bewerkstelligten den klaren Sieg beinahe im Alleingang. Zum zwischenzeitlichen 3:1 (31.) traf ebenfalls Maren Valenti, die bei ihren Toren viermal von Sandra Kürten assistiert wurde. Trotz der beiden klaren Niederlagen braucht im Lager des Mannheimer ERC niemand enttäuscht sein. Mit dem dritten Platz in der Bundesliga-Nord Vorrunde bestätigte man die gute Plazierung aus dem Vorjahr und holte das Maximum aus der Mannschaft heraus. Neben einer über weite Strecken der Saison geschlossenen Mannschaftsleistung und einem souveränen Rückhalt mit Goalie Nadine Spanihel, hatte der MERC mit Stürmerin Anja Scheytt eine der beiden Saisonaufsteigerinnen der BL-Nord in seinen Reihen. Neben den 32 Skorerpunkten, was immerhin Platz 2 in der BL-Nord bedeutet, ist sie auch bereit mehr und mehr Verantwortung für ihr Team zu übernehmen. Zwar half das in den beiden Begegnungen gegen den Esslingen wenig, doch hätte sie sich eine Einladung zur Nationalmannschaft redlich verdient.


    TuS Geretsried - OSC Berlin-Schöneberg 8 : 1 (2:1,2:0,4:0) -
    DEC Tigers Königsbrunn - Grefrather EV 3 : 4 (0:0,2:3,1:1) -
    (Eishockey-News)


     

 

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